Efringen-Kirchen Vom hohen Siloturm „gerettet“

Im Isteiner Kalkwerk ist für den Ernstfall geprobt worden – dazu gehörte auch eine Seilrettung. Foto: zVg

Istein - Proben für den Ernstfall: Im Lhoist-Kalkwerk Istein ist eine groß angelegte Übung abgehalten worden. Angenommen wurde ein brennender Laster auf einer Verladestraße unter den Produktionsanlagen der Mahltrocknungs- und Kalkmischanlage.

Schwerpunkt der Aufgabe war die Versorgung von einer größeren Zahl verletzter Personen. Deshalb war das DRK mit 30 Helfern, drei Notärzten und sieben Fahrzeugen gekommen. Ebenso war die Bergwacht Istein/Sulzburg vor Ort. So mussten mehrere „Verletzte“ aus großer Höhe gerettet werden. Die Feuerwehr war mit den Abteilungen Istein, Efringen-Kirchen und Huttingen im Einsatz, außerdem die Kanderner mit ihren First-Responder-Kräften.

Täuschend echt geschminkt

Die täuschend echt geschminkten Personen wurden ihrer Rolle durch lautstarkes Schreien sehr gerecht. Ein in künstlichen Rauch gehüllter Laster machte die Lage realistisch, ebenso wie der vorübergehende Ausfall einer Drehleiter. Zeitlich aufwendig und spektakulär anzusehen war die Seilrettung einer Person von einem 35 Meter hohen Siloturm.

Dennoch wurden die gestellten Aufgaben gut gelöst, wie im Nachgang berichtet wird. Insbesondere die Atemschutzgeräteträger waren körperlich extrem gefordert.

Nach gut eineinhalb Stunden konnte der stellvertretende Gesamtkommandant und Einsatzleiter, Markus Gütlin, ein positives Resümee ziehen. Auch Philipp Kienle, Feuerwehrarzt der Freiwilligen Feuerwehr Efringen-Kirchen, der die Aufgaben des Rettungsdiensts plant, und Werksleiter Oliver Arts waren mit dem Ablauf zufrieden und lobten das Engagement der Teilnehmer. „Jede Übung macht uns für den wirklichen Ernstfall besser“, so Arts.

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