Efringen-Kirchen Weihnachtsmarkt kommt gut an

Ralph Lacher

Auf enormen Zuspruch ist der Weihnachtsmarkt auf dem Betriebsgelände der Schreinerei „Baum im Raum“ im Gewerbegebiet „Schlöttle“ am Samstag gestoßen.

Von Ralph Lacher

Efringen-Kirchen. Vom Beginn am frühen Nachmittag bis zum Abend war richtig was los. Es herrschte reges Kommen und Gehen, teilweise sogar „Druggette“. Es scheint, als habe die Familie Schneider eine echte Alternative geschaffen für den Weihnachtsmarkt, der bis zur Pandemie vom Gewerbeverein Efringen-Kirchen 31 Mal veranstaltet worden war. Organisatorin Vanessa Schneider war entsprechend zufrieden. „Es herrschte durchgehend sehr harmonische und heitere Stimmung. Alles kam bestens an, das Angebot an Waren ebenso wie das an Essen und Trinken“, sagte die junge Frau.

Schneiders Einschätzung bestätigte auch Marco Lang, Besucher aus Kandern. Er war sehr angetan vom abwechslungsreichen, interessanten und bestens zum Anlass und zur Jahreszeit passenden Angebot an den rund 20 Ständen, auch davon, dass trotz sehr großem Andrang eine heitere, entspannte und gar nicht hektische Atmosphäre vorherrschte.

Faire Preise

Und auch das Preisniveau sei sehr fair, befand der Mann aus Kandern, der sich mit der Familie mit Deko-Artikeln für daheim eindeckte. Das Ehepaar Ute und Richard Sutter aus Efringen-Kirchen erzählte, dass es früher immer bei den Weihnachtsmärkten in Efringen-Kirchen gewesen sei.

Die Atmosphäre auf dem Betriebsgelände der Schneiders sei ähnlich toll und es sei der Familie hoch anzurechnen, dass eine Efringen-Kirchener Veranstaltungstradition aufrecht erhalten wird.

Vereine im Einsatz

Dass die Schneiders Vereinen und Gemeinschaften aus dem Dorf Marktstände und darüber hinaus die Bewirtung überließen, fanden die Sutters außerdem einen „schönen Beitrag zum sozialen Leben“ (Ute Sutter). Eine junge Mutter aus Efringen-Kirchen, die namentlich nicht genannt werden wollte, fand vor allem auch den Fokus der Veranstalter auf Familien mit Kindern ganz großartig.

Und in der Tat: Als am späteren Nachmittag der Nikolaus erschien, drängten sich die Besucher nur so um den guten Mann.

Nikolaus: Mit Gaben aber ohne Sack

Der Nikolaus war nicht mit leeren Händen gekommen, sondern verteilte – nicht aus dem Gabensack, aber aus gefüllten Obstkisten – Äpfel, Nüsse und Mandarinen.

Richtig heimelig war die Atmosphäre dann ab Einbruch der Dunkelheit. Dafür sorgten Lichterketten und weitere Beleuchtungselemente an den Pavillons sowie die Feuertonnen.

„Tolles Event“

Um diese herum waren sich alle einig, dass man mit dem Weihnachtsmarkt im Schlöttle ein tolles Event erlebt habe.

Lob gab es allenthalben für das, was an den Ständen gekauft werden konnte, etwa die Holzarbeiten und beschriftete Kerzen.

Abschließend war von der Familie Schneider noch in Erfahrung zu bringen, dass sie auf jeden Fall auch nächstes Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt veranstalten werde. Erfolg verpflichtet: „Das ist uns nach dem Lob und den Dankesworten sowohl der teilnehmenden Anbieter wie auch der vielen Besuchern fast schon eine Verpflichtung“, zog Vanessa Schneider hocherfreut Bilanz.

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