Efringen-Kirchen Wieder mehr als 300 Mitglieder

Margrit Herr (rechts) bedankte sich bei Hanna Reichler für 35 Jahre als Pflegeschwester. Foto: Reinhard Cremer Foto: Weiler Zeitung

Efringen-Kirchen - Nachdem die Zahl der Mitglieder des Krankenpflegevereins Efringen-Kirchen in den vergangenen Jahren schon unter die magische Zahl von 300 gesunken war, konnte dessen Vorsitzende Margrit Herr bei der Generalversammlung am Samstag 24 Neuanmeldungen verkünden. Mit ihnen zählt der Verein jetzt wieder 314 Mitglieder.

Rückblick

Im Gemeindehaus der evangelischen Kirche gewährte Margrit Herr einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Mit einer Spende von zwei Handwagen für die beiden Friedhöfe der Gemeinde und einer 1000-Euro-Spende an den Förderkreis des stationären Hospizes kam der Verein wieder seiner selbstgestellten Aufgabe nach, karitativ und unterstützend tätig zu sein.

Herr bedauerte, dass der Verein an der Gewerbeschau 2018 nicht habe teilnehmen können. Zum einen habe dies an der sehr kurzfristig eingegangenen Einladung gelegen, zum anderen verfügte der Krankenpflegeverein über kein großflächiges Plakat für Werbezwecke. Ein solches soll jetzt angefertigt werden.

Mit Unverständnis hatte man im Vorstand auf die neue Datenschutzverordnung reagiert, fordere diese doch das, was der Verein schon seit Jahren praktiziere – den sorgsamen Umgang mit Daten.

Nicht mehr ganz so neu sind die Rettungsdosen mit aktuellen Informationen zur Person und einem Medikamentenplan. Jetzt hat sich auch der Krankenpflegeverein dazu entschlossen, diese an seine Mitglieder auszuhändigen.

Schriftführerin Gertrud Krebs berichtete ausführlich über die einzelnen Aktivitäten des Vereins. Dazu zählten ein Infoabend im Luise-Klaiber-Haus zur Unterstützung in ihrer Mobilität eingeschränkter Personen, der Jahresausflug sowie die Verpflegung anlässlich der Blutspende und ein Adventskaffee.

Finanzen

Petra Geugelin konnte von einem sehr erfreulichen Kassenstand berichten, der in Zukunft auch wieder größere Spenden möglich macht. Das vergangene Jahr konnte mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

Grußworte

Pfarrer Steffen Mahler schilderte den Werdegang von Thomas Edison vom verkannten „geringbegabten“ Schüler durch Unterstützung seiner Mutter zum anerkannten intelligenten Erfinder. Seine Schlussfolgerung daraus lautete, Menschen auch dazu zu ermutigen, Schritte zu tun, die sie sich selber sonst nie zugetraut hätten.

Beate Fuchs berichtete kurz über die Arbeit der Sozialstation. Zwar liege wieder ein erfolgreiches Jahr hinter ihnen, doch habe der Ausfall mehrerer Mitarbeiterinnen zu einer „enormen Schieflage“ in der Pflege geführt. Sie warb daher ausdrücklich um Berufswiedereinsteigerinnen.

Für das Seniorenzentrum dankte Irene Beer-Kuhner dem Verein für dessen Engagement auch den Bewohnern gegenüber.

Stellvertretend überbrachte Bernd Münkel die Grüße der politischen Gemeinde. Er dankte dem Verein für seine Arbeit im Ehrenamt.

Würdigung

Der besondere Dank des Vereins galt Hanna Reichler, die seit 35 Jahren als Pflegeschwester tätig ist. In launigen Worten, gewürzt von unterhaltsamen Anekdoten, blickte Reichler auf ihre Jahre zunächst im Dienst der evangelischen Kirchengemeinde und später für die Sozialstation zurück.

Sonstiges

Mehrere Krabbelsäcke, aus denen sich jeder für zwei Euro ein Geschenk herausnehmen durfte, machten anschließend die Runde. Der Auftritt des „singenden Ehepaars“ Bettina und Bernhard Bruzek aus Schopfheim ließen die Versammlung zu einer gelungenen Veranstaltung werden.

Für den 28. Juni ist ein Ausflug (Triberg) geplant.

  Kontakt: Margrit Herr (Vorsitzende), Tel. 07628/ 1819.

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