Efringen-Kirchen Wissen individuell und selbstständig erweitern

Efringen-Kirchen - Mit einem Vortrag zum Thema Intelligenz eröffnete Hanspeter Hauke den Tag der offenen Tür der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen. Seit 2012 widmet sich die Institution der Förderung begabter, interessierter und vor allem neugieriger Grundschulkinder. Das Kursangebot ist breit gefächert und deckt viele Interessen ab. Doch was ist überhaupt Intelligenz, und kann man sie messen?

Eine erschöpfende Antwort konnte auch Hanspeter Hauke, der pädagogische Berater der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen, nicht geben. „Schneller, schlauer, besser?“ Was erhebt uns beispielsweise über die Tiere oder Pflanzen? Gibt es überhaupt intelligentes Leben auf der Erde? Hauke zeigte sich skeptisch. Die Materie ist komplex, die Forschung noch lange nicht beendet. Wie im Nachgang berichtet wird, vermittelte Hauke in einem unterhaltsamen und informativen „Rundumschlag“ wesentliche Grundlagen zur Thematik.

Hauke: Eltern vergleichen gerne

Die Eltern wissen es genau: Ihr Kind ist schlau. Und sie vergleichen gerne, das weiß Hauke aus eigener leidvoller Erfahrung. Auch seine Eltern hatten immer einen Jungen aus dem Bekanntenkreis, an dem sie ihn maßen. Knut hieß der Junge und „Knut kann alles“. „Der Kerl ging mir ziemlich auf den Senkel“, lacht Hauke rückblickend. Knut hat er längst aus den Augen verloren, doch seine Erinnerungen an die „Eier legende Wollmilchsau“ bildeten das Fundament seines Vortrags.

Nach einer kurzen Einführung über die Entwicklung des Gehirns und die Aufgabenverteilung auf die beiden Hirnhälften ging es ans Eingemachte: „Wie erkennt man Intelligenz?“ Welche Aussagekraft haben die verschiedenen Intelligenztests und was sind multiple Intelligenzen? Welche Hinweise deuten bei Kindern auf eine Hochbegabung? Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass alle Kinder intelligent auf die Welt kommen, sich diese Intelligenz im Laufe der Zeit aber weiter entwickeln muss.

Begabungsschwerpunkte ausbauen

Diese Entwicklung kann man fördern, und genau darum geht es beim Angebot der Hector-Kinderakademien.

Man muss auf die Kinder eingehen, ihnen Angebote machen, so Hauke. Kreativangebote und Bewegungsspiele seien wichtig, aber auch Geborgenheit und positive Erlebnisse. Man könne den Nachwuchs beispielsweise mit Lernspielen fördern sowie durch Vorlesen und Lesen.

Die kostenlosen Hector-Kurse ermöglichen es den Kursteilnehmern darüber hinaus, ihr Wissen individuell und selbstentdeckend zu erweitern. Ziel ist eine ganzheitliche Förderung der Kinder. „Wissensdurst stillen, Neugierde wecken“, fasst Geschäftsführer Volker Pietschmann zusammen. „Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, persönliche Begabungsschwerpunkte spielerisch weiter auszubauen.“

Beim „Tag der offenen Tür“ konnten sich interessierte Eltern und Kinder nun selbst von dem umfassenden Angebot überzeugen. Kunst, Musik, Sprache, Technik und Naturwissenschaften stehen aktuell auf dem Programm. Vom Lego-Roboter über das Gehirn bis zur Archäologie gab es vieles zu erkunden.

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