Eimeldingen 1,4 Millionen Euro werden investiert

Das alte Rathaus wird umgebaut. Foto: Marco Fraune

Eimeldingen - Der Gemeinderat Eimeldingen hat einstimmig den Haushalt für 2019 mit einem Gesamtvolumen von rund sechs Millionen Euro beschlossen. Es sei ein ausgewogener Haushalt, der alle Bereiche abdecke, stellte Bürgermeister Oliver Friebolin fest.

Dabei werde es keine Steuererhöhungen geben, und auch die Gebühren für Wasser und Abwasser blieben wie bisher.

Für Investitionen sind Mittel in Höhe von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro eingeplant: eine Ladestation e-Car (5000 Euro), der Umbau des alten Rathauses zu zwei Wohnungen (250 000 Euro), Grundstückserwerb (100 000 Euro), die Ersatzbeschaffung des Feuerwehrfahrzeugs (350 000 Euro), für die Grundschule neben der Erweiterung (50 000 Euro) eine energetische Sanierung (23 000 Euro) und Gestaltung der Außenanlagen (25 000 Euro), ein Jugendraum (5000 Euro), der Erwerb von beweglichen Sachen für Denkmalschutz und Heimatpflege (1000 Euro), für den Kindergarten St. Martin eine energetische Sanierung (36 000 Euro) und Erwerb von Spielgeräten und beweglichen Sachen (15 000 Euro), der Erwerb von beweglichen Sachen für den Kindergarten Schnäggehüsli (1000 Euro), Maßnahmen für den Sportplatz (50 000 Euro), ein Buswartehäuschen und Fahrgastinfosystem am Busbahnhof (30 000 Euro), die Einrichtung unter anderem einer Fahrrad-Abstellanlage am Bahnhof West (150 000 Euro), die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung (80 000 Euro), der Erwerb von beweglichen Sachen für Kinderspielplätze (10 000 Euro), Maßnahmen für die Fischgängigkeit von Wasserläufen (30 000 Euro), und eine Generalsanierung der Reblandhalle (80 000 Euro).

Hohe Steuereinnahmen und Unterhaltskosten

Derweil profitiere die Gemeinde noch von den hohen Steuereinnahmen und Zuweisungen, sagte Friebolin. Beim Gemeindeanteil an den Steuereinnahmen ergeben sich gegenüber den Planansätzen vom Vorjahr Mehreinnahmen von rund 134 000 Euro bei der Einkommensteuer, knapp 7000 Euro beim Familienleistungsausgleich sowie rund 24 500 Euro bei der Investitionspauschale. Der Ansatz für die Gewerbesteuer erhöht sich um 100 000 Euro. Dagegen erhöhen sich die FAG-Umlage um rund 78 500 Euro, und die Kreisumlage um 51 600 Euro. Der Schuldenstand Ende 2018 belief sich auf 1,2 Millionen.

Für den Straßenunterhalt werden im Haushalt 40 000 Euro bereitgestellt sowie für den Spielplatzunterhalt 13 000 Euro, für den Unterhalt der Feldwege 15 000 Euro. Die verlässliche Grundschule umfasst einen Gesamtaufwand von rund 132 300 Euro, der Bereich Asyl 116 600 Euro, Zuschussbedarf für den Betrieb des evangelischen Kindergartens St. Martin 324 400 Euro  sowie für den Betrieb des Gemeindekindergartens Schnäggehüsli rund 236 600 Euro.

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