Eimeldingen Änderungen machen sich bezahlt

Die „Schatzsuche“ war auch im vergangenen Jahr ein beliebter Programmpunkt. Archivbild: Ingmar Lorenz Foto: Weiler Zeitung

Eimeldingen. Nach der geringen Beteiligung im vergangenen Jahr kann die Gemeinde Eimeldingen mit Blick auf das Kinderferienprogramm aufatmen. Denn zahlreiche Kindern nahmen das Angebot der verschiedenen Einrichtungen und Vereine in Anspruch. „Die Beteiligung war großartig“, freut sich Nada Kindler von der Eimeldinger Gemeindeverwaltung.

Denn die Plätze für das Kinderferienprogramm in der vergangenen Woche waren in Windeseile belegt. „Für einige Veranstaltungen gab es sogar eine Warteliste.“ Unter anderem sei etwa die „Schatzsuche“ schnell ausgebucht gewesen. Ein bisschen verhalten dagegen waren zunächst die Reaktionen auf die Veranstaltung „Rund um den Hund“. Im Gespräch mit den Eltern hätten sich die Bedenken dann aber zerstreut, als Kindler erklärte, dass die Teilnehmer bei der Veranstaltung den richtigen Umgang mit den Vierbeinern lernen und auch die Hundestaffel zu Besuch sein würde. Entsprechend gut war dann tatsächlich auch die Beteiligung.

Die Sportveranstaltungen wie Tennis und Badminton seien mit sieben bis zehn Teilnehmern ebenfalls gut besucht gewesen. Ebenso der Segway-Parcours und die Fußballschule.

Ein kleiner Wermutstropfen ist für Kindler lediglich das für die Teilnehmer organisierte Mittagessen. Denn die Gemeinde hätte sich gewünscht, dass noch mehr Kinder das Angebot in Anspruch nehmen. Das Essen selbst sei aber hervorragend gewesen und von allen Kindern sehr gelobt worden. Da jedoch nur wenige Kinder das in Zusammenarbeit mit örtlichen Gastronomen organisierte Angebot in Anspruch genommen hatten, musste die Gemeinde dem Busunternehmen, das die Kinder zum Essen bringen und holen sollte, absagen.

In die Bresche sprang kurzerhand die IG Eimeldingen, deren Mitglieder die 16 zum Mittagessen angemeldeten Kinder fuhren. Insgesamt aber war das diesjährige Kinderferienprogramm aber ein voller Erfolg.

Vor einem Jahr hatte es dagegen für zahlreiche Plätze keine Anmeldungen gegeben, weshalb einige Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Um dem Kinderferienprogramm in diesem Jahr wieder zum Erfolg zu verhelfen, hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen. So wurden etwa Fragebögen an die Kinder verteilt, um das Angebot den Wünschen entsprechend zuschneiden zu können.

Durchdachte Organisation

Entscheidend für die gute Teilnahme sei neben dem breiten Angebot laut Kindler auch gewesen, dass es für die Kinder keine Beschränkung bei der Anzahl der Angebote gab. Mit anderen Worten: Die Kinder konnten so viele der Veranstaltungen besuchen, wie sie wollten. Dadurch ergab sich für die Eltern eine insgesamt längere Betreuungszeit und für die teilnehmenden Einrichtungen und Vereine eine größere Teilnehmerzahl.

Um das Angebot im kommenden Jahr weiter zu verbessern, will Kindler mit den Vorbereitungen noch etwas früher als in diesem Jahr beginnen.

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