Eimeldingen Bestens vorbereitet in die neue Saison

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Thomas Litterst (von links) und Arnd Kellers, die Vorsitzenden des Tennisclubs Eimeldingen, sind mit der Entwicklung des Vereins zufrieden. Am kommenden Wochenende startet der TC in die neue Saison.                                                   Fotos: ter Foto:  

Rechtzeitig hat der Tennisclub Eimeldingen die Sanierung seines Sanitärtrakts abgeschlossen. Die Anzahl der Mitglieder ist steigend. Trotz intensiver Bemühungen fehlen dem Verein dennoch die jungen Jahrgänge.

Beim TC Eimeldingen, der in drei Jahren seinen 50. Geburtstag feiern kann, läuft derzeit alles rund. Bestens vorbereitet, beginnt der Verein am kommenden Wochenende die neue Medenrunde.

Die vier Plätze beim Clubhaus sind hergerichtet, und die fünf Mannschaften, vier Herren- und eine Damenmannschaft, sind startklar für den sportlichen Wettbewerb. Das haben Vorsitzender Arnd Kellers und sein Stellvertreter Thomas Litterst im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich gemacht.

Insgesamt 45 000 Euro hat der Verein mit seinen 211 Mitgliedern, davon 149 Aktive, in neu gestaltete Umkleide- und Duschkabinen investiert. „Alles strahlt in neuem Glanz“, freut sich die engagierte Leitung des Clubs. Dabei ist sie besonders der Gemeinde Eimeldingen und dem Badischen Sportbund für die finanzielle Unterstützung dankbar.

Verein erhält Förderung

„Sowohl Bürgermeister Oliver Friebolin als auch der Gemeinderat hatten auf Anhieb ein offenes Ohr, als wir um einen Zuschuss baten“, berichtet Thomas Litterst, und Arnd Kellers fügt hinzu: „Das war schon toll.“ 10 000 Euro erhielt nämlich der TC Eimeldingen von der Gemeinde, während der Badische Sportbund 12 500 Euro zu der Sanierungsmaßnahme beisteuerte. Außerdem verlängerte die Gemeinde Eimeldingen den Pachtvertrag für die Clubanlage bis zum 31. Oktober 2034, was wiederum Voraussetzung für den Zuschuss des Sportbunds war.

Defibrillator angeschafft

Der TC Eimeldingen hat zusätzlich zur Sanierung des Sanitärtrakts einen Defibrillator angeschafft, der im Clubhaus hängt. Unter dem Motto „Im Notfall Leben retten“ veranstaltete der Verein für seine Mitglieder unter der fachkundigen Leitung von Dr. Philipp Kienle aus Efringen-Kirchen einen Erste-Hilfe-Kurs im Zusammenhang mit dem richtigen Einsatz des Defibrillators. Das Interesse am Kurs war groß. In zwei Gruppen erhielten die Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen von dem Allgemein- und Notfallmediziner vermittelt, sondern es gab auch praktische Übungen, um das erworbene Wissen zu vertiefen und gleich anzuwenden.

Junges Blut hineinbringen

Der TC Eimeldingen ist zwar derzeit sportlich wie wirtschaftlich gut aufgestellt und hat ein intaktes Gemeinschaftsleben, doch mit Blick auf die Zukunft fehlt es dem Verein an jungen Leuten. „Der Club und seine Mitglieder werden älter, deshalb wollen und müssen wir junges Blut hineinbringen“, betonen unisono Kellers und Litterst.

Der Sanitärtrakt des TC Eimeldingen wurde saniert. Foto: ter

Der Verein ist daher nicht untätig, sondern tut einiges, um junge Leute für das Tennisspiel und den Tennissport zu begeistern. So bietet er beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Grundschule ein Schnuppertraining an.

Angebote für Kinder

Den Sommer über können Kinder und Jugendliche unter Anleitung bei einem fünfmaligen kostenlosen Training den Tennissport kennenlernen. Darüber hinaus beteiligt sich der TC auch am Kinderferienprogramm im August. Dabei können die Kinder nicht nur Tennis spielen, sondern es gibt zur Pflege der Geselligkeit auch einen Grillabend. Den Winter über bietet der Verein Jugendlichen in der Tennishalle in Steinen ein Training an, wobei jedes Kind vom TC einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro erhält.

Auch den Sommer über werden in Zusammenarbeit mit der Tennisschule Patrick Hager in Binzen Trainingsstunden angeboten. Außerdem gibt es ein zweitägiges Sommercamp für zehn- bis 15-jährige Mädchen und Jungen. „Wir müssen was tun, um Jugendliche für das Tennisspiel zu motivieren“, sagt Litterst.

Mitgliederzuwachs

Der Tennisclub Eimeldingen, dessen vielfältige Bemühungen Früchte tragen, verzeichnet derzeit einen Mitgliederzuwachs von rund fünf Prozent. Das Clubheim bewirtschaftet der Verein in Eigenregie. Das heißt, von Mai bis September wirten Mitglieder des Vereins, die nicht nur aus Eimeldingen, sondern auch aus einigen umliegenden Orten kommen. Zudem müssen nach einem früheren Beschluss der Generalversammlung Arbeitsstunden beim Auf- und Abbau oder der Herrichtung der Plätze und Pflege der Clubanlage geleistet werden. Wer keinen freiwilligen Dienst leistet oder leisten kann, muss die Stunden finanziell abgelten.

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