Eimeldingen (ilz). Schon 2016 hatte der Gemeinderat die Aufstellung eines Bebauungsplans „An der Kander“ durch das Planungsbüro fsp aus Freiburg beschlossen. Nachdem in der Folge zunächst die Fläche genau definiert wurde und Unklarheiten unter anderem hinsichtlich des geplanten Kreisverkehrs beseitigt werden konnten, beauftragte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nun das Büro fsp mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts.

Inzwischen seien die Planungen im Gebiet „An der Kander“ so weit fortgeschritten, dass man den Blick auf die möglichen Varianten bei der Wohnbebauung richten könne, teilte Stefanie Burg vom Büro fsp in der Gemeinderatssitzung mit. Dabei gelte es, die unterschiedlichen Voraussetzungen durch den Geländeversprung nördlich und südlich der Kreisstraße zu berücksichtigen.

Kander wieder erlebbar machen

Zudem soll bei der Erarbeitung des Konzepts darauf geachtet werden, dass die Kander wieder erlebbar gemacht wird. Dies wünschen sich sowohl die Bürger als auch die Gemeinderäte, was durch die Auswertung der Ergebnisse der Planungswerkstadt deutlich geworden war.

Das Büro fsp wird deshalb bei seinem Planungen mit dem Landschaftsarchitektenbüro faktorgrün zusammenarbeiten, das ein Freiflächenkonzept erstellen wird. Das Gebiet bringe zwar einige Herausforderungen – unter anderem durch die Nähe zur Kreisstraße – mit sich, man könne dort aber schon „etwas Ordentliches hinbekommen“, zeigte sich Burg zuversichtlich.

Die Erarbeitung des Freiflächenkonzepts durch faktorgrün schlägt mit knapp 15 000 Euro zu Buche. Die Leistungen des Büros fsp kosten die Gemeinde rund 12000 Euro.