Eimeldingen Das Ei wird in Rümmingen zwischengelagert

Nun ist die Gefahr gebannt: Das „Entenei“ befindet sich jetzt im Rümminger Werkhof. (Archivbild) Foto: Lorenz

Eimeldingen - Jetzt ist es tatsächlich weg. Lange lief die Diskussion darüber, was mit dem zum Kunstwerk am „Entenkreisel“ gehörende Ei geschehen soll. Gestern wurde es von Werkhofmitarbeitern vom Eimeldinger Ortsausgang zum Rümminger Werkhof gebracht.

Dort wird das Ei aber lediglich zwischengelagert, denn ein neuer Standort ist unweit des Kreisels schon gefunden, wie Bürgermeister Oliver Friebolin mitteilt. Dieser befindet sich in der Nähe eines Werbepylons auf der anderen Seite des Fußgängerwegs.

An diesem neue Standort besteht dann aus Sicht des Landratsamts keine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer mehr und auch die versicherungstechnischen Bedenken sind dann Geschichte.

Genau deshalb hatte sich nämlich die Gemeinde nach einigem hin und her nun doch dazu entschieden, das Ei zu versetzen. Mehrmals hatte das Landratsamt der Gemeinde im Nachgang der Verkehrsschauen empfohlen, einen neuen Standort für das Ei zu finden. „Zuletzt wurden wir Anfang November darauf aufmerksam gemacht, dass wir der Empfehlung des Landratsamts noch nicht nachgekommen sind“, so Friebolin. Für Eimeldingen aber gravierender seien die Aussagen der Versicherung gewesen. Denn wäre es durch das Ei tatsächlich zu einem Unfall gekommen, hätte die Versicherung keine Haftung übernommen.

Wenn das Ei nun aber von den Werkhofmitarbeitern von seinem bisherigen Standort entfernt worden ist, warum wurde es dann nicht gleich zu seinem neuen Standort, sondern zunächst in den Rümminger Werkhof gebracht? „Der Grund dafür ist ein geplantes Bauvorhaben auf dem Gelände, auf dem sich der neue Standort für das Ei befindet“, erklärt Bürgermeister Friebolin.

Man wolle sichergehen, dass das Ei im Zuge der Baumaßnahmen nicht beschädigt wird und habe es daher erstmal an einem sicheren Ort zwischengelagert.

Und so kann es noch einige Zeit dauern, bis das Kunstwerk am Kreisel durch das Ei wieder komplettiert wird. „Zwei Jahre“, gibt Friebolin als grobe Schätzung ab, bis es wieder aus dem Rümminger Werkhof geholt wird.

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