Eimeldingen Dinerbowlz hat neuen Besitzer

Das Dinerbowlz ist verkauft worden. Um wen es sich bei dem neuen Besitzer handelt, kann von offizieller Seite noch nicht bekannt gegeben werden. Foto: Lorenz Foto: Weiler Zeitung

Die seit dem Jahr 2018 laufende Suche nach einem neuen Eigentümer des Dinerbowlz in Eimeldingen hat ein Ende. Jetzt wurde für das Gebäude ein neuer Besitzer gefunden. Um wen es sich dabei handelt, ist bislang aber noch nicht bekannt.

Von Ingmar Lorenz

Eimeldingen. Seit 2018 wurde das Dinerbowlz auf der Internetseite des Immobilienmaklers Remax zum Kauf angeboten. Seit kurzem ist das Angebot verschwunden. Eine Anfrage beim Insolvenzverwalter, der Kanzlei Bücheler und Kollegen in Dachsberg, brachte nun die Bestätigung: Das Dinerbowlz ist verkauft worden. Der Insolvenzverwalter kann jedoch derzeit noch keine Auskunft darüber geben, um wen es sich bei dem neuen Besitzer handelt, heißt es.

Auch zum geplanten Nutzungskonzept gibt es von offizieller Seite derzeit noch keine Angaben. Eine entsprechende Anfrage bei der Gemeindeverwaltung Eimeldingen musste ergebnislos bleiben, da die Kommune nicht das Recht hat, die entsprechenden Informationen herauszugeben, so das Rathaus.

Nicht anders verhält es sich bei der Baurechtsbehörde im Landratsamt Lörrach. Dort liegt zwar ein Bauantrag des neuen Eigentümers vor, zum Inhalt kann sich die Behörde aus Gründen des Datenschutzes allerdings offiziell nicht äußern.

Seit 2018 war das Dinerbowlz geschlossen

Im Jahr 2017 war das Gebäude im Eimeldinger Gewerbegebiet Rebacker errichtet worden. Das Konzept des Dinerbowlz war es seinerzeit, Freizeitaktivitäten wie Bowling, Flipper, Kicker oder Airhockey anzubieten. Dazu gab es ein gastronomisches Angebot in Form von amerikanischen Speisen und Getränken.

Zu Beginn des Jahres 2018 musste der Betreiber Orange Investment dann jedoch Insolvenz anmelden. Zur Zahlungsunfähigkeit habe eine massive Baukostenüberschreitung geführt, berichtete unsere Zeitung damals.

Vorerst war der Betrieb noch weitergegangen. Die Löhne der Mitarbeiter wurden aus dem Insolvenzgeld bezahlt. Im Juli 2018 hatten die Angestellten dann ihre Kündigungsschreiben erhalten, und die Türen des Dinerbowlz schlossen sich kurz darauf bis zum heutigen Tag.

Die Größe der Immobilie bringe bei der Suche nach einem neuen Besitzer Herausforderung mit sich, hieß es im Lauf der vergangenen Monate seitens des Insolvenzverwalters. Allerdings gab man sich zugleich stets optimistisch, die Zukunft der Immobilie letztlich in neue Hände übergeben zu können. In der jüngeren Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte um eine mögliche künftige Nutzung, eine konkrete Entwicklung stellt jedoch erst der nun erfolgte Verkauf dar.

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