Eimeldingen Eimeldinger Frauentreff löst sich auf

Das Vorstandsteam des Frauentreffs Eimeldingen: (v.l.) Margrit Schöpflin, Ingrid Schamberger, Irmgard Dannacher, Marianne Huttner, Pauline Gammerdinger und Marlies Schlobies. Foto: Joachim Pinkawa

Eimeldingen - „Wir haben entschieden, uns aufzulösen“, lautete nach kurzer Begrüßung der rund 20 anwesenden Mitglieder der einschneidende Satz der Vorsitzenden Ingrid Schamberger bei der Generalversammlung des Frauentreffs Eimeldingen.

In die daraufhin betretene Stille verlas Irmgard Dannacher stellvertretend für Schriftführerin Gabriele Schamberger den kurzen Jahresbericht.

Rückblick

Für die aktuell 32 Mitglieder verlief das Jahr 2018 zwischen der Generalversammlung am 19. Januar und der Weihnachtsfeier im Dezember „auch ohne viele Termine wie im Fluge“.

Lediglich das Schmücken des Brunnens an der Hauptstraße mit dem Osterkranz fiel dazwischen und wurde nach vielen Jahren Engagement an die Mitglieder der Flüchtlingshilfe zur Fortführung übergeben. „Wir hätten es gerne noch weitergemacht, aber es geht einfach nicht mehr. Aus Altersgründen ist es den Initiatorinnen alleine nicht mehr möglich“, lautete die Begründung.

Daraus und auch aus dem deutlich verminderten Interesse an Unternehmungen entstand bereits im vergangenen Jahr der Entschluss zur Auflösung des Vereins, wie Ingrid Schamberger erläuterte.

Geschichte

Der Frauentreff Eimeldingen ist im Jahr 2001 aus dem 1977 gegründeten Landfrauenverein Vorderes Rebland hervorgegangen. „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ hielt die seit 42 Jahren im Vorstand tätige Vorsitzende eine kurze Rückschau. „Es waren immer schöne Tage, wenn wir beieinander waren“, beschrieb sie zusammenfassend die zahlreichen Programmpunkte wie Basteln, Glasritzen, Malerei, zahlreiche Vorträge und besonders die mehrtägigen Ausflüge nach Bayern, Österreich, Italien und viele Aktivitäten mehr.

Unüberhörbar schwelgte die Versammlung spontan in so manch schöner Erinnerung.

Finanzen

Kassiererin Marlies Schlobies führte die Mitglieder wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Der positive Kassenbericht führte nicht nur zur vollständigen Entlastung der Kasse, sondern auch zu dem Beschluss, dass das nach Abzug von Kosten zur Auflösung des Vereins verbleibende Guthaben der Kinderkrebshilfe Freiburg gespendet wird. „Das Auflösungsverfahren birgt noch einige bürokratische Hürden in sich und auch Kosten, sollte aber in der zweiten Jahreshälfte geschafft sein, so dass der Verein zum 31. Dezember dann definitiv und ordentlich aufgelöst sein wird“, kommentierte Ingrid Schamberger abschließend und dankte allen Anwesenden für die „vielen wundervollen Jahre“. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung ging es nahtlos bei Speisen und Getränken zum gemütlichen Teil des Abends und zu angeregten Gesprächen über.

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