Eimeldingen Glanzvolle Klänge großer Künstler

Eimeldingen - Unterhaltsame Stunden erlebten die Besucher der Muttertags-Gala, die am Sonntag unter dem Titel „Strahlende Klänge“ mit den „Jungen Tenören“, Kevin Pabst und Ronja Frey veranstaltet wurde. Die Publikumsresonanz war riesig und die Reblandhalle ausverkauft.

Die Dorffestgemeinschaft übernahm vor dem Konzert, in der Pause und zum Ausklang die Bewirtung der Besucher, die aus einem weiten Umkreis nach Eimeldingen gekommen waren.

Das kurzweilige, knapp dreistündige Programm war abwechslungsreich gestaltet und ging nahtlos ineinander über. Der Auftakt oblag den Tenören Ilja Martin, Carlos Sanchez und Matthias Eger, die das Publikum den Erwartungen entsprechend klanggewaltig, charmant und ohne Umschweife mit „La donna e mobile“ aus der Verdi Oper „Rigoletto“ und den neapolitanischen Volksliedern „O sole mio“ und „Funiculi, Funicula“ in die entrückende Welt des theatralischen Gesangs geleiteten.

Ilja Martin, um keine kesse Pointe verlegen, übernahm die Moderation, kommentierte die Liedauswahl und steigerte die Stimmung beim ohnehin gutgelaunten Publikum zunehmend. Zum Mitmachen aufgefordert, erwiesen sich die Besucher denn auch als stattlicher Chor für den Refrain zu den „Capri Fischern“.

Schillernder Gastauftritt von Ronja Frey

Emotionalen Ausdruck, Rhythmusgefühl und Klangfarbigkeit zeigte Ronja Frey. Sie interpretierte die Titel von Whitney Houston „I have nothing“ und „I will always love you“ sowie Sarah Connors „Wie schön Du bist“. Für ihren schillernden Gastauftritt wurde sie mit viel Beifall belohnt und durfte ohne Zugabe nicht von der Bühne gehen.

Danach übernahmen die Tenöre erneut die Regie, schmetterten beliebte und bekannte Melodien wie das „Chianti Lied“, den Hochzeitsmarsch „Schön wie der Tag“, „Nessun Dorma“ aus der Puccini Oper „Turandot“ oder „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“ mit abgeändertem Text „ohne Tod und Tragik“ sowie den Hit „Cara Mia“.

Das von Livemusikern instrumental begleitete Konzert erhielt durch die Darbietungen und Soloeinsätze von Kevin Pabst einen besonderen Akzent.

Opernmelodien und Jazz-Standards

Der Trompeter und Entertainer schaffte es, das Publikum vom ersten Takt an zum Mitmachen zu bewegen, beginnend mit „Mitternacht in Moskau“ in Erinnerung an den Trompetenunterricht in Egringen, einem flotten Dixie-Land, einem Spiritual-Medley in Anlehnung an die Amerika Tournee im Jahr 2016 und Neil Diamonds „Sweet Caroline“.

Ein leiser, dafür umso eindrücklicher und vielleicht der schönste Moment des Abends war die Interpretation von Louis Armstrongs „Wonderful World“, ohne Verstärker in der Besetzung Gitarre, Bass, Flügelhorn und Trompete gespielt.

Die Zuhörer quittierten das Konzert mit kräftigem Applaus und stehenden Ovationen. Feurig dann die erste Zugabe in Form des Kunstlieds „Granada“. Zum endgültigen Finale ließen die auf der Bühne versammelten Künstler die zeitlos schöne Ballade „Amazing Grace“ erklingen, ein bewegender Abschluss für das so lebendige wie mitreißende Konzertereignis.

Begeistert über die mit mehr als 450 Besuchern ausverkaufte Halle zeigte sich auch Bürgermeister Oliver Friebolin, der sich bei allen Beteiligten an der Organisation bedankte und die Sponsoren würdigte, ohne deren Zutun ein solcher Anlass für eine kleine Gemeinde wie Eimeldingen nicht zu stemmen gewesen wäre. Ein „Schwarzwaldmädel“ sei Ronja Frey aber keineswegs, stellte Friebolin klar: „Ronja kommt aus Egringen, aus dem schönen Markgräflerland.“ Tenor Ilja Martin hatte sie zuvor bei der Ansage ihres Auftritts als „blonde Perle aus dem Schwarzwald“ bezeichnet.

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