Eimeldingen Kritik am Landratsamt

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Die Gemeinschaftsunterkunft wurde höher gebaut als geplant. Hinter ihr befindet sich der Erdaushub der Bautätigkeit. Foto: Daniel Hengst

Ein Teil der Außenfläche wird nicht für Flüchtlinge, sondern als Erdaushublager genutzt.

Oliver Friebolin teilte dem Gemeinderat in seiner Sitzung mit, dass mit dem Sitzungstag (Donnerstag) die ersten vier unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) in die Gemeinschaftsunterkunft zwischen Bahn und Rathaus eingezogen seien.

Der Bürgermeister erklärte dies zu Beginn des Baugesuchs des Landratsamts Lörrach, das einen Nachtrag für die Unterkunft eingereicht hatte. Die Container-Zelt-Anlage habe jetzt kein Zeltdach erhalten, sondern vielmehr ein Dach aus Blech. Aus diesem Grund sei der Aufbau nun 22 Zentimeter höher ausgefallen. Diesen Umstand konnten die Gemeinderäte einstimmig mittragen.

Diskussionsbedarf gab es allerdings durch den Aushub des Baus, der, wie Silke Voß-Schwarze feststellte, auf dem Gelände gelagert werde. Friebolin erklärte, dass sich der Landkreis so Kosten für Ab- und Rücktransport sowie Lagerung sparen wolle. Elisabeth Azem hielt fest, dass dieser Bereich doch als Freifläche zur Bewegung gedacht gewesen sei. Manfred Schamberger brachte ebenfalls seine Verwunderung zum Ausdruck, denn bei der Vorstellung sollten doch Gemüsebeete angelegt werden. „Die Aufenthaltsdauer ist mittlerweile auf zwei Wochen begrenzt“, erklärte Friebolin abschließend.

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