Eimeldingen Mit Gold-Ton und Prallwand

Die Fassade der Reblandhalle wird künftig eine andere Farbe bekommen.Foto: Ingmar Lorenz Foto: Weiler Zeitung

Eimeldingen (ilz). Die Außengestaltung der Eimeldinger Reblandhalle wird in Zukunft nicht mehr von der bisherigen roten Farbe bestimmt sein, sondern kommt im Rahmen der umfangreichen Sanierung künftig in einem Gold-Ton daher. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats lagen drei Entwürfe für die farbliche Gestaltung der Halle vor. Jeder der anwesenden Gemeinderäte gab seine Präferenz und eine kurze Einschätzung ab. Dabei zeigte sich, dass von der einen Hälfte der Ratsmitglieder der bisherige Rot-Anstrich favorisiert wurde, während sich die andere Hälfte für den Gold-Ton aussprach. Die „Rot-Fraktion“ sah den Vorteil dieser Farbe in der Kontinuität. Auch passe der Farbton gut zu den umliegenden Gebäuden.

Die „Gold-Fraktion“ hingegen wies darauf hin, dass der Rot-Anstrich leicht verblasse und dann unschön aussehe. Auch zeigte man sich von der Gestaltung des unteren Teils der Nordfassade überzeugt, der beim Gold-Entwurf etwas aufgelockerter daherkommt. Entsprechend kam im Gemeinderat denn auch der Vorschlag auf, diese aufgelockerten Elemente mit der Rot-Ton-Variante zu verbinden.

Da es aber letztlich für den Gemeinderat keinen Weg aus der Patt-Situation zu geben schien, bat Bürgermeister Oliver Friebolin die anwesenden Bürger um ihre Meinung zur Farbgestaltung und ließ kurzerhand vom Publikum über die beiden Varianten abstimmen. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Anwesenden bevorzugte den Gold-Ton. Diesem Votum folgten dann auch mehrere Gemeinderäte, die sich zuvor für den Rot-Anstrich ausgesprochen hatten, so dass die Entscheidung letztlich mit acht zu zwei Stimmen zugunsten der Gold-Variante fiel.

Diskussion um Prallwand

In der Sitzung wurde vom Gemeinderat zudem die Entscheidung getroffen, dass an der Innenseite der Nordfassade eine Prallwand angebracht werden soll. Das bedeutet zweierlei: Zum einen endet die Fensterfront künftig in einer Höhe von zweieinhalb Metern – so hoch ist die Prallwand; zum anderen können Abdunklung und Blendschutz künftig allein durch Rollos bewerkstelligt werden. Das Anbringen eines Vorhangs im unteren Bereich wird nicht nötig sein.

Aus dem Gemeinderat gab es Kritik an dieser Lösung von Bernhard Bodack. Seiner Meinung nach seien Alternativen zur Prallwand nie in einem ausreichenden Maß geprüft worden. Auch aus den Reihen der Zuhörer wurde darauf hingewiesen, dass es nicht nur Glas-Varianten gebe, die ähnliche Funktionen wie eine Prallwand erfüllen, auch für die Abdunklung und den Blendschutz stünden weitere Alternativen zur Verfügung.

Die Mehrheit der Gemeinderäte sprach sich aber für die vorgeschlagene Prallwand aus, die – wie Bürgermeister Friebolin darlegte – auch den gelten Vorschriften entspreche. So wurde dem Anbringen einer Prallwand mit einer Höhe von 2,5 Metern an der Innenseite der Nordfassade bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung zugestimmt.

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