Eimeldingen Neues Leben für das Dinerbowlz

„Zu vermieten“, sagt das Schild am Dinerbowlz. Für die Immobilie gibt es offenbar mehrere Mietinteressenten.Foto: zVg/Cornelia Flury Foto: Weiler Zeitung

Bewegung beim Dinerbowlz: Die mehrjährige Suche nach einem neuen Eigentümer für das Gebäude in Eimeldingen hat ein Ende. Es gibt bereits einige Mietinteressenten. Bis in einigen Wochen soll dann Genaueres bekannt gegeben werden.

Von Adrian Steineck

Eimeldingen. Wer derzeit am Dinerbowlz vorbei fährt, der sieht ein Schild, das die Immobilie als „zu vermieten“ kennzeichnet. Verwiesen wird auf die Firma Daub Immobilien aus Merzhausen. Ein Anruf beim Inhaber Ralf Daub bringt etwas Licht ins Dunkel.

Mietverhandlung läuft

Er selbst verwalte das Dinerbowlz lediglich für den neuen Eigentümer, dieser wolle aber derzeit noch nicht genannt werden, sagt Daub. Es gebe mehrere Mietinteressenten für das Gebäude im Eimeldinger Gewerbegebiet „Rebacker“. Bis in zwei oder drei Wochen könne man Näheres bekannt geben, sagt Daub. Über das neue Nutzungskonzept wolle und könne er bisher noch nichts verraten. Aber: Das Bowlen wird wohl auch weiterhin ein Bestandteil des Dinerbowlz sein.

Mehrjährige Suche

Damit geht eine mehrjährige Suche zu Ende: Seit dem Jahr 2018 wurde das Dinerbowlz auf der Internetseite des Immobilienmaklers Remax zum Kauf angeboten. Im November vergangenen Jahres ist das Angebot dann verschwunden (wir berichteten). Der damalige Insolvenzverwalter, die Kanzlei Bücheler und Kollegen in Dachsberg, ist mittlerweile für das Dinerbowlz nicht mehr zuständig, wie es dort auf Anfrage unserer Zeitung heißt. Auch im Eimeldinger Rathaus ist auf Anfrage nichts Weiteres zum Dinerbowlz zu erfahren.

Im Jahr 2017 war das Gebäude im Eimeldinger Gewerbegebiet „Rebacker“ errichtet worden. Das Konzept des Dinerbowlz war es seinerzeit, Freizeitaktivitäten wie Bowling, Flipper, Kicker oder Airhockey anzubieten. Dazu gab es ein gastronomisches Angebot in Form von amerikanischen Speisen und Getränken. Zu Beginn des Jahres 2018 musste der Betreiber Orange Investment dann jedoch Insolvenz anmelden. Zur Zahlungsunfähigkeit habe eine massive Baukostenüberschreitung geführt, berichtete unsere Zeitung damals.

Vorerst war der Betrieb noch weitergegangen. Die Löhne der Mitarbeiter wurden aus dem Insolvenzgeld bezahlt. Im Juli 2018 hatten die Angestellten dann ihre Kündigungsschreiben erhalten, und die Türen des Dinerbowlz schlossen sich. Es sieht also so aus, als ob mit dem Abschluss eines Mietvertrags bald wieder Leben in das Gebäude einkehrt.

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