Eimeldingen Noch stehen die Reben gut da

Noch kommt der Wein mit der Hitze gut klar (Symbolbild) Foto: Weiler Zeitung

Rebland - Obwohl die Juliniederschläge sehr niedrig und die potenzielle Verdunstung durch den trockenen Wind hoch waren, sehen die Laubwände der Rebanlagen noch hervorragend aus, teilt Weinbauberater Hansjörg Stück­lin mit. Kritisch ist es allerdings bereits für die jungen, zwei- bis fünfjährigen Rebanlagen. „Diese zeigen nun beginnende Wasserstresssymptome, besonders auf den flachgründigen Böden.“ Da für die kommenden zwei Wochen kaum Niederschläge erwartet werden, gehe er davon aus, dass sich der Trockenstress verschlimmern wird. „Das große Problem ist, dass unsere eigentlich tiefwurzelnden Reben im Unterboden auch kaum noch Wasser finden“, so der Weinbauberater.

Während die Reifeentwicklung beim Müller-Thurgau und Gutedel einigermaßen normal weiterlaufe, sei diese bei den Burgundersorten derzeit deutlich gebremst. „Hier fehlt scheinbar doch das nötige Wasser für den Assimilattransport.“ Im Vergleich zu 2018 verliere man bezüglich des Entwicklungsstands bei den Burgundersorten dadurch fast eine Woche. Das sei grundsätzlich allerdings nicht so schlimm, da sich damit der angepeilte Lesebeginn für die Burgundersorten etwas nach hinten verschiebt.

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