Eimeldingen „Popcorn gehört einfach dazu“

Weiler Zeitung, 16.04.2018 22:05 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Mobilen Kino Esslingen lud die Gemeindeverwaltung am Samstag zum gemeinschaftlichen Kinoerlebnis in die Reblandhalle ein.

Von Daniela Buch

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Eimeldingen . Dieser Tage ist Klaus Friedrich mit seinem Mobilen Kino in ganz Baden-Württemberg unterwegs und machte am Samstag Halt in Eimeldingen.

Am Nachmittag begann die Vorstellung mit dem Kinderfilm „Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische“. Passend dazu hatte die Freiwillige Feuerwehr Eimeldingen ein Einsatzfahrzeug vor die Halle gestellt, das vor und nach dem Film von den Besuchern inspiziert werden durfte. Die Attraktion kam sehr gut an, und besonders für die Kleinen war es eine Riesenfreude, die zuvor im Film gesehene Ausrüstung präsentiert zu bekommen.

Im vergangenen Jahr, in dem die Gemeinde ihr Dorfjubiläum feierte, wurde zum Jahresende erstmals der Versuch gestartet, mit einem Kinotag die früheren, in Eimeldingen beliebten Filmtage wiederzubeleben. Die Besucherresonanz indes war nicht so groß gewesen, wie es sich die Organisatoren gewünscht hätten. Der zweite Anlauf ließ nun alle Zweifel vergessen. Gleich zum ersten Film musste noch kräftig nachbestuhlt werden. Und auch die folgenden Filme, „Die kleine Hexe“, „Wunder“, und „Die Verlegerin“ zogen das Publikum an.

Für den kleinen Hunger und Durst gab es in der Halle gekühlte Getränke und belegte Brötchen, und sogar auf Popcorn musste niemand verzichten. Die Tüten erwiesen sich denn auch als Verkaufsrenner, und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der die Bewirtung am Kinotag übernommen hatte, musste laufend für Nachschub sorgen. „Auf Popcorn habe ich bestanden. Das gehört zum Kinobesuch einfach dazu“, schmunzelte Bürgermeister Oliver Friebolin.

Seitens der Gemeinde gebe es die Überlegung, bei entsprechender Nachfrage in diesem Sommer zusätzlich ein Open-Air Kino zu veranstalten. Der positiven Zwischenbilanz zufolge, die am frühen Abend gezogen wurde, spricht nichts gegen ein Kino-Open-Air: Bereits nach zwei Filmen waren die Besucherzahlen vom Vorjahr deutlich überschritten.

Als gesichert und der Unterstützung wert darf damit in jedem Fall der Kinotag in der Halle gelten, der eventuell auch zwei Mal jährlich angeboten werden könnte, zumal der Aufwand für die Gemeinde überschaubar sei: Sie stellt die Halle zur Verfügung und sorgt für die Bestuhlung.

 
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