Eimeldingen Stühlerücken im Gremium

Die Eimeldinger Gemeinderäte Axel Ludwig, Rita Messmer und Wolfgang Wiege (vorne v.l.), wurden verabschiedet. Dem Gremium gehören nun an: (hinten v.l.) Sven Herfort (neu), Siegfried Kibbat, Christian Marx (neu), Martina Bleile, Manfred Schamberger (neu), Bernhard Bodack, Alexandra Haug (neu), Birgit Pohl, Elisabeth Azem (neu) und Silke Voß-Schwarz. Foto: Saskia Scherer

Eimeldingen - Vor voll besetzten Zuhörerreihen leitete Bürgermeister Oliver Friebolin am Dienstagabend „eine ganz besondere Sitzung, die nur alle fünf Jahre stattfindet“. Die scheidenden Gemeinderäte wurden mit Präsenten verabschiedet, die neuen feierlich verpflichtet.

Rita Messmer und Axel Ludwig (beide Freie Wähler) sowie Wolfgang Wiege (SPD/Unabhängige) gehören dem Eimeldinger Gremium künftig nicht mehr an. Friebolin hielt einen kurzen Rückblick auf die abgelaufene Legislaturperiode. „Gemeinsam wurden eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die den Weg in die Zukunft weisen.“ Die Diskussion sei stets fair und offen gewesen, „persönliche Differenzen wurden rasch beigelegt“. Er sprach von den Gemeinderäten als „Baumeistern des Gemeindewesens“. Viele wichtige Projekte seien auf den Weg gebracht worden, wie die neue Einsegnungshalle, der Kauf und Umbau des neuen Rathauses, das Gemeindentwicklungskonzept, die Gebiete „An der Kander“ und „Neue Ortsmitte“, die Flüchtlingsunterbringung oder die Machbarkeitsstudie für einen Kreisverkehr auf der B 3.

Messmer sei ein wandelndes Lexikon gewesen, wenn es um Fragen der Gemeindepolitik ging. Als Ludwigs Steckenpferd nannte Friebolin die Themen Bauen und Grundstücke. „Er gab stets kompetente Auskünfte und wusste Rat.“ Wiege habe immer ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche gehabt und sich für deren Belange eingesetzt.

Dank und Abschied

Fraktionssprecherin Martina Bleile (SPD/Unabhängige) dankte Wiege für die Zusammenarbeit, die viel Spaß gemacht habe und wertvoll gewesen sei. Auch von Messmer und Ludwig nahm sie Abschied und bedankte sich für den wertvollen und wertschätzenden Umgang. Siegfried Kibbat (Freie Wähler) sprach ebenfalls seinen Dank aus. „Obwohl wir nur drei Räte waren, waren wir immer stark.“

Die drei Ausscheidenden bedankten sich für das Vertrauen, die angenehme Zusammenarbeit und die schöne Zeit. Dem neuen Gemeinderat wünschten sie, dass die Arbeit so erfolgreich weitergeht.

Friebolin hieß die neuen Räte willkommen, die in der Sitzung verpflichtet wurden. Das Gremium umfasst nun wieder zehn Personen statt acht. Er machte sie auf ihre Rechte und Pflichten aufmerksam. „Verantwortung soll die Arbeit prägen und verbinden“, wünschte er sich. Wichtige Aufgaben stünden an, wie die Sanierung der Reblandhalle, neue Baugebiete oder das Sanierungsgebiet.

Der Gemeinderat setzt sich nun zusammen aus: Freie Wähler: Siegfried Kibbat, Sven Herfort (neu) und Christian Marx (neu) sowie Unabhängige Bürger: Alexandra Haug (neu), Martina Bleile, Bernhard Bodack, Manfred Schamberger (neu), Birgit Pohl, Elisabeth Azem (neu) und Silke Voß-Schwarz.

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