Eimeldingen Werkstatt für Turmuhren möglich

Der Eimeldinger Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung im Haus der Begegnung Foto: Pinkawa

Die Septembersitzung des Eimeldinger Gemeinderats fand am Donnerstagabend im Haus der Begegnung statt, da die Reblandhalle wegen der Sanierung gesperrt ist. „Die Arbeiten sind voll im Zeit- und Kostenplan“, teilte Bürgermeister Oliver Friebolin mit. Die Vergabe des Gewerks „Photovoltaikanlage“ für die Halle musste aber verschoben werden, da hierzu noch einige technische Abstimmungen notwendig seien.

Von Joachim Pinkawa

Eimeldingen. Der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften „Rebacker, erste Änderung“ als beschleunigtes Verfahren, mit Bericht zur Offenlage wurden vom Gremium, nach kurzen Erläuterungen durch Stadtplanerin Melissa Dopf von der Stadtbau Lörrach, einstimmig durchgewunken. Ziel der Änderung ist es laut Vorlage, eine für Wohnbebauung ungeeignete Restfläche für den Bau einer privaten Werkstatt mit Ausstellungsraum für Turmuhren nutzbar zu machen. Der eingeschossige Bau soll zwischen dem Einfamilienhaus des Eigentümers und der Bahnlinie, die durch eine geschlossene Lärmschutzwand räumlich abgetrennt wird, platziert werden.

Mobilfunkstation

Die Errichtung einer Mobilfunkstation mit einer Pachtanfrage für eine Teilfläche fand dagegen keine direkte Zustimmung, da dem Gemeinderat hierzu detaillierte Informationen fehlten und kein Vertreter des Mobilfunkbetreibers zur Sitzung kommen konnte.

Friebolin erläuterte einige technische und rechtliche Gegebenheiten für die Errichtung der Anlage, einschließlich Bildmaterial möglicher Masten dazu und vertagte den Beschluss, um weitere Informationen zu erlangen und einen Unternehmensrepräsentanten für die Beantwortung offener Fragen zu gewinnen. Er verlas auch den Brief einer Bürgerin, die ihre Bedenken bezüglich gesundheitlicher Folgen eines solchen Mobilfunkmastens geäußert hatte.

Spenden

Zum Beschluss über die Annahme von Spenden erläuterte Friebolin die gemeinsame Spendenaktion der GVV-Gemeinden Binzen, Eimeldingen und Rümmingen, bei der je ein Euro je Einwohner für die Flutopfer im Katastrophengebiet gespendet werden soll. „Auch für Betroffene im GVV Vorderes Kandertal ist die Aktion gedacht, denn auch in Binzen und Rümmingen gibt es Bürger, die von Überflutungen ihrer Keller und Untergeschosse betroffen waren. Das Schadensmaß ist zwar in keiner Weise mit dem im Westen unserer Republik vergleichbar, dennoch wollen wir bei spezifischem Unterstützungsbedarf helfen, etwa wenn sich Betroffene in einer sehr schwierigen finanziellen Notlage befinden und anderweitig keine Hilfe bekommen“.

Ein von Firmen und Privatpersonen gespendeter Betrag in Höhe von rund 2300 Euro wurde einstimmig angenommen.

Bundestagswahl

Bürgermeister Friebolin wies noch darauf hin, dass bis zum 23. September noch Anträge auf Briefwahl für die Bundestagswahlen gestellt werden können.

Starkregen-Schwachstellen

Zur Anfrage von Gemeinderätin Elisabeth Azem bezüglich möglicher Schwachstellen in Eimeldingen bei Starkregenereignissen und Überflutungen verwies der Bürgermeister auf die Untersuchungsergebnisse des Landkreises Lörrach, die demnächst veröffentlicht werden. Vorab bestätigte er, dass es in Eimeldingen, bis auf die tieferliegende A 98 keinerlei nennenswerte Gefahren- oder Schwachstellen gebe.

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