Ein Festival der Liebe Schlagermove 2020 rollt am Samstag online

Den Schlagermove gibt es in diesem Jahr nur virtuell. Foto: Georg Wendt/dpa Foto: dpa

Hamburg - Obwohl der Hamburger Schlagermove in diesem Jahr coronabedingt abgesagt wurde, müssen Fans nicht gänzlich auf die Kultveranstaltung verzichten. Der Schlagermove rollt am Samstag erstmals online durch die Welt.

Von 15.00 Uhr an geht der erste von 52 Trucks in einem Livestream als animiertes Bild auf die Reise, wie Sprecher Axel Annink der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Dazu legt DJ Vossi auf, der bereits seit vielen Jahren Stamm-DJ bei der After-Move-Party auf dem Heiligengeistfeld ist. Das erste Lied der Online-Schlagerparty steht bereits fest: "Ein Festival der Liebe" von Jürgen Marcus.

Der Livestream wird in einem Studio vor einer LED-Wand produziert. Auf der LED-Wand sollen Videos und Fotos der vergangenen Jahre gezeigt werden. "Wir wollen einfach dieses Gefühl von Lebensfreude und Toleranz nicht ausfallen lassen und dafür sorgen, dass die Leute trotzdem Spaß haben", so Annink weiter. Am Ende wird DJ Vossi vier Stunden lang die besten Kult-, Pop- und Partyschlager aufgelegt haben.

Der Veranstalter hofft darauf, dass die Schlagerfans während der Party fleißig spenden. Die Crowdfunding-Spendenaktion unter anderem für den Erhalt des Schlagermoves zugunsten des Fördervereins ist bereits online. "Wir haben das symbolische Ziel von 4720 Euro - bezogen auf den 4. Juli 2020 - eingetragen." Das dürfe gern übererfüllt werden.

Der reale Schlagermove ist auf den 2. und 3. Juli 2021 verschoben worden. Beim Schlagermove ziehen etwa 50 Trucks auf einer Strecke von fast 3,5 Kilometern durch Hamburg-St. Pauli. Bei der 23. Ausgabe des "Karnevals des Nordens" im Sommer 2019 zählten die Veranstalter eigenen Angaben zufolge rund 350.000 Besucher.

© dpa-infocom, dpa:200702-99-648384/3

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Peter Altmaier

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Teilen Sie seine Ansicht?

Ergebnis anzeigen
loading