Frankfurt/Main - Europas Währungshüter stemmen sich mit allen Mitteln gegen die Konjunkturschwäche: Banken müssen künftig noch höhere Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. Zudem steckt die Notenbank frische Milliarden in Anleihen. Das beschloss der EZB-Rat in Frankfurt. Damit verschärft die Zentralbank ihre ultralockere Geldpolitik nochmals. Der Leitzins, der seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent liegt, bleibt unverändert auf diesem Niveau.