Europa- und Kommunalwahl Live-Ticker

, aktualisiert am 26.05.2019 - 21:57 Uhr

21.56 Uhr: Der Wahlsonntag neigt sich seinem Ende zu. Hier geht's zu unserer Tabelle mit den wichtigsten Ergebnissen aus dem Landkreis samt Vergleich zur Wahl von 2014.

21.50 Uhr: Alle Auszählungen sind da: Im gesamten Landkreis lag die Wahlbeteiligung bei 60,2 Prozent. Die CDU liegt vorne mit 27,7 Prozent (minus 7,2, Prozentpunkte), dicht gefolgt von den Grünen mit 25,5 Prozent (plus 10,8 Prozentpunkte). Danach kommt die SPD mit 15,6 Prozent (minus 11,1 Prozentpunkte). Die AfD erhält 9 Prozent (plus 2,1 Prozentpunkte), die FDP 6,33 Prozent (plus 2,5 Prozentpunkte) und die Linke 3,2 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte).

21.47 Uhr: Andreas Schwab (Europaabgeordneter der CDU für Baden-Württemberg): "Ich freue mich, weiterhin als Abgeordneter die Interessen Südbadens im Europaparlament wahrnehmen und vertreten zu können – zumal für die Menschen der Region Europa von besonderem Interesse ist. Natürlich bin ich ein bisschen  traurig über die verlorenen Prozentpunkte der CDU: Ich denke, hier spielen auch bundespolitische Gründe eine Rolle. Die Bürger erwarten von der Union etwa beim Thema Klimaschutz mehr Klarheit. Auch in der Frage der EU-Außengrenzen ist es wichtig, dass wir eine klare Position einnehmen."

21.43 Uhr: In Efringen-Kirchen gehen 29,1 Prozent an die CDU und 24,64 Prozent an die Grünen.

21.41 Uhr: Auch in Kandern liegen CDU und Grüne vorne: 28,74 Prozent für die CDU und 26,45 Prozent für die Grünen. Während CDU rund 9 Prozent einbüß, gewinnen die Grünen rund 9 Prozent.

21.38 Uhr: In der Kreisstadt Lörrach lag die Wahlbeteiligung bei 57,5 Prozent. Gewinner sind die Grünen mit 29,5 Prozent (plus 12,2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014). Die CDU erhält 24,7 Prozent (minus 7 Prozentpunkte), die SPD 15,5 Prozent (minus 10,7 Prozentpunkte). Die AfD fährt 8,5 Prozent ein, die FDP 5,6 Prozent. Die Linke erhält 3,8 Prozent.

21.33 Uhr: Armin Schuster (Bundestagsabgeordneter, CDU) meldet sich zu Wort: "Zwei Siege, zweimal stärkste Partei und doch mit unter 30 Prozent kein gutes Europawahl-Ergebnis für CDU/CSU. Als Volkspartei müssen wir das als entscheidende Warnung sehen: Unsere Wähler geben uns noch eine Chance. Deshalb sind jetzt neue Impulse für die Aufstellung der Bundespartei notwendig, inhaltlich wie personell. Ich vertraue dabei weiter auf das Duo AKK und Merkel. Allerdings agieren wir thematisch nicht immer auf der Höhe der Zeit. Die Union wirkt oft zu zaghaft, und in der CO2-Debatte sind wir nicht progressiv und eindeutig aufgestellt.“

21.31 Uhr: Im Kleinen Wiesental hat die CDU 30,17 Prozent erhalten, die SPD 15,43 Prozent. 21,09 Prozent gehen an die Grünen. Die AfD fährt mit 12,29 Prozent ein hohes Ergebnis ein.

21.28 Uhr: Auch in Zell im Wiesental ist ausgezählt: 33,37 Prozent der Stimmen gehen an die CDU. 20,15 Prozent gehen an die SPD - die büßt 10 Prozent im Vergleich zu 2014 ein. 16,83 Prozent erhalten die Grünen.

21.26 Uhr: Josha Frey (Landtagsabgeordneter, Grüne) freut sich über das positive Ergebnis für seine Partei: "Ich denke, die Grünen sind als glaubwürdigste Partei aufgetreten – als Partei, die unter anderem für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Die geradesteht für Begriffe wie Vielfalt und Solidarität. Positiv ist auch: Nach wie vor gibt es eine deutliche Mehrheit gegen die Rechtspopulisten."

21.17 Uhr: In Bad Bellingen gehen 601 (32,38 Prozent) der 1856 gültigen Stimmen an die CDU - das sind knapp 11 Prozent weniger als 2014. Die Grünen tun sich mit 21,34 Prozent hervor (2014 9,5 Prozent).

21.07 Uhr: Als letzte der großen Städte im Landkreis lässt Lörrach noch auf seine Auszählung warten. "2014 lag das Ergebnis schon vor 20 Uhr vor", erinnert sich ein Redakteur.

21.05 Uhr: Wolfgang Fuhl (AfD) meldet sich zu Wort: "Für die AfD folgt die Europawahl dem Bundes- und Landestrend. Gratulation an die Grünen: Sie haben das für die Medien wichtigste Thema, den angeblichen Klimawandel, sehr gut bespielt. Es zeigt sich, dass die Wähler Parteien möchten, die sich klar positionieren und nicht in erster Linie herumlavieren."

20.59 Uhr: Schwarz im Schwarzwald: In Todtnau liegt die CDU mit 40,11 Prozent vorne. Danach kommen die Grünen mit 19,67 Prozent. Die SPD folgt dahinter mit 15,05 Prozent.

20.56 Uhr: Grenzach-Wyhlen: Nur 5923 der 10.277 Wahlberechtigten haben gewählt. Ganz vorne liegen die Grünen mit 26,72 Prozent, dicht gefolgt von der CDU mit 25,44 Prozent. Die SPD kommt nur auf 15,28 Prozent.

20.50 Uhr: Von den 1619 wahlberechtigten Schönauern haben 1344 ihre Stimme abgegeben. Die meisten Stimmen gingen mit 36,34 Prozent an die CDU. Die Grünen liegen mit 18,78 Prozent auf Platz zwei, dahinter die SPD mit 14,81 Prozent.

20.48 Uhr: Die Schliengener haben mehrheitlich die CDU gewählt: 28,23 Prozent. Dicht dahinter liegen die Grünen mit 25,24 Prozent. Abgeschlagen ist die SPD mit 12,8 Prozent.

20.46 Uhr: In Rheinfelden haben von 22700 Wahlberechtigten 12372 ihre Stimme abgegeben - davon waren 282 ungültig. Die meisten Stimmen gingen an die CDU - 3471 Stimmen bzw. 28,71 Prozent. Dahinter liegen die Grünen mit 2892 Stimmen (23,92 Prozent). Die SPD hat 2174 Stimmen erhalten, das sind 17,98 Prozent. Hier hat die Partei stark verloren: 2014 bekam sie noch 31 Prozent. Die AfD hat mit 1067 Stimmen 8,83 Prozent erhalten. Die FDP hat 652 Stimmen bekommen - das sind 5,39 Prozent. Die Freien Wähler liegen mit 435 Stimmen vor der Linken mit 378 Stimmen. Die Tierschutzpartei hat in Rheinfelden 173 Stimmen bekommen.

20.40 Uhr: In Eimeldingen liegt die CDU mit 26,41 Prozent vorne. Mit 25,32 Prozent folgen darauf die Grünen. Die SPD hat 16,2 Prozent der Stimmen verbucht.

20.35 Uhr: Christoph Hoffmann (FDP) bezieht Stellung zum bisherigen Ergebnis: "Die FDP hat ihr Ergebnis fast verdoppelt, das ist gut. Wie üblich haben wir weniger Stimmen bei Europawahlen als bei Bundesumfragen, da bei der Europawahl auch Splitterparteien wählbar sind,- da es keine 5% Hürde gibt. Aber auch gab es Fehler in der Kommunikation im Vorfeld. Mit dem liberalen Verbund im Europäischen Parlament ALDE, der auch gut dazu gewonnen hat, ist es gelungen der trägen Große Koalition aus CDU SPD die Mehrheit zu nehmen."

20.33 Uhr: Schopfheim ist grün! 27,7 Prozent der Stimmen gehen an die Grünen (2014 waren es 18,8 Prozent). Die CDU erhält 24,5 Prozent (2014 31,9 Prozent), die SPD 15,8 Prozent (2014 26,9 Prozent). Die AfD liegt bei 9 Prozent, die Linke bei 3 Prozent und die FDP bei 5,5 Prozent.

20.13 Uhr: Klaus Eberhardt (Oberbürgermeister von Rheinfelden, SPD): "Das Ergebnis ist desaströs. „Fridays for Future“ hat offen gelegt, wie groß die Bedeutung ökologischer Fragestellungen in Deutschland ist."

20.11 Uhr: Rainer Stickelberger (Landtagsabgeordneter, SPD) nimmt Bezug auf das bisherige Ergebnis der Europawahl: "Das ist ein schlimmes Ergebnis für die SPD, insbesondere deshalb, weil wir als Partei in diesem Wahlkampf wirklich sehr engagiert waren. Eine zentrale Ursache liegt meiner Meinung nach in der starken Dominanz des Themas Klimaschutz in der Wahlkampf-Phase."

20.10 Uhr: Bei den Wittlingern liegt die CDU mit 28,03 Prozent vorne. Die Grünen erhalten 24,65 Prozent. Abgeschlagen die SPD mit 12,33 Prozent. Die FDP erhält in Wittlingen die bisher meisten Stimmen - 9,54 Prozent.

20.07 Uhr: In Schallbach haben 446 von 584 Wahlberechtigten gewählt. Die CDU liegt mit 33,03 Prozent (143 Stimmen) vorne. Die Grünen haben 107 Stimmen erhalten - da sind 24,71 Prozent. Die SPD hat 10,86 Prozent erhalten.

19.57 Uhr: In Hasel hat mit 149 Stimmen die CDU die meisten Stimmen erhalten (28,44 Prozent). Die Grünen (118 Stimmen) erhalten 22,52 Prozent. Die AfD liegt mit 73 Stimmen vor der SPD (61 Stimmen). In Prozent sind das 13,93 zu 11,64 Prozent.

19.55 Uhr: Schwörstadt: Die CDU erhält 31,79 Prozent der Stimmen, dahinter die Grünen mit 23,04 Prozent.

19.53 Uhr: In Steinen haben von 7613 Wahlberechtigten 4811 abgestimmt - davon 97 ungültig. Ganz vorne liegt die CDU mit 28,3 Prozent, darauf folgen die Grünen mit 23,82 Prozent. Abgeschlagen dahinter die SPD mit 15,57 Prozent.

19.49 Uhr: In Maulburg liegen die Grünen mit 27,23 Prozent vorne. Die CDU erhält 24,76 Prozent. Die SPD steht mit 15,85 Prozent an dritter Stelle.

19.47 Uhr: 25,3 Prozent für die Grünen in Weil am Rhein! OB Wolfgang Dietz erkennt in den Weiler Ergebnissen den allgemeinen Bundestrend wieder. "Erstaunlich" sei, dass die CDU mit 23,7 Prozent deutlich vor der SPD mit 16,4 Prozent in Weil liege. Die Wahlbeteiligung von 53,8 Prozent konnte zwar gegenüber 39,1 Prozent deutlich gesteigert werden, doch: "Die Beteiligung ist mir immer noch zu gering. Das ist noch steigerungsfähig. Demokratie, Meinungsfreiheit und Wohstand ist nicht selbstverständlich."

19.45 Uhr: In Weil sind nun auch alle 32 Wahlbezirke ausgezählt: Die Grünen liegen vorne mit 25,3 Prozent, dann die CDU mit 23,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 53,8 Prozent.

19.40 Uhr: Bisher sind im Landkreis 8306 Stimmen ausgezählt worden. Die CDU hat 2659 der 8100 gültigen Stimmen - das sind 32,83 Prozent. Dahinter liegen die Grünen mit 1994 Stimmen (24,62 Prozent). Die SPD hat schon 1101 Stimmen (13,59 Prozent). Die AfD hat 681 Stimmen (8,41 Prozent), dann die FDP mit 548 Stimmen (6,77 Prozent). Die Freien Wähler haben 236 Stimmen erhalten (2,91 Prozent), die Linke 2,32 Prozent (236 Stimmen).

19.36 Uhr: In Inzlingen liegt die CDU vorne. Sie hat 421 Stimmen erhalten (31,47Prozent). Die Grünen (369 Stimmen) kommen auf 27,58 Prozent. Die SPD belegt mit 14,65 Prozent bei 196 Stimmen den dritten Rang. Knapp dahinter kommt die FDP mit 102 Stimmen (7,62 Prozent). Die AfD muss sich im Waieland mit lediglich 6,8 Prozent beziehungsweise 91 Stimmen begnügen. 35 Inzlinger haben den Freien Wählern ihre Stimme gegeben, was 2,62 Prozent bedeutet. Die Linke verbucht 23 Stimmen beziehungsweise 1,72 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Inzlingen mit 71,1 Prozent noch höher als 2014 (62,89 Prozent).

19.34 Uhr: Hausen: Die Grünen erhalten 26,3 Prozent, gefolgt von der CDU mit 24,4 Prozent.

19.32 Uhr: Die Grünen haben in Binzen die meisten Stimmen erhalten: 29,24 Prozent. Dahinter die CDU mit 28,31 Prozent.

19.31 Uhr: In Rümmingen ist die Wahlbeteiligung auf 86 Prozent gestiegen. 2014 lag sie bei 52 Prozent. Die Grünen erhalten 28,2 Prozent der Stimmen, 2014 waren es 14,8. Damit liegt die Partei knapp hinter der CDU, die 29,1 Prozent erhält.

19.29 Uhr: In Wieden liegt die CDU ganz vorne: 60,71 Prozent der Stimmen.

19.27 Uhr: Häg-Ehrsberg: 52,36 Prozent für die CDU. Dahinter die Grünen mit 12,88 Prozent.

19.25 Uhr: Wembach: Die CDU erhält 41,18 Prozent. Die Grünen dahinter mit 16,34 Prozent. Interessant: Die Tierschutzpartei erhält 3,27 Prozent, die ÖDP 2,61.

19.23 Uhr: Utzenfeld: Hier hat auch die CDU die meisten Stimmen (43,31 Prozent) erhalten. Danach folgen die Grünen mit 14,79 Prozent.

19.19 Uhr: In Malsburg-Marzell gibt es bei dieser Wahl 13 Prozent mehr Wähler: Von 1131 Wahlberechtigten haben 796 abgestimmt - 28 Stimmen waren ungültig. Die CDU verliert 9 Prozent (19,53 Prozent), die Grünen gewinnen 8 Prozent und sind mit 25,52 Prozent Gewinner.

19.18 Uhr: Auch in Schönenberg ist ausgezählt. Von 283 haben 201 gewählt. Die meisten Stimmen hat die CDU mit 40,64 Prozent bekommen.

19.15 Uhr: Europawahlergebnis in Fröhnd: Die CDU gewinnt mit 52,44 Prozent - 2014 hat die Partei noch 72,1 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen hingegen haben zugelegt: Von 5,6 auf 15,5 Prozent.

19.13 Uhr: Europawahlergebnis in Böllen: Von den 83 Wahlberechtigten haben 65 ihre Stimme abgegeben. 40 Prozent CDU, gefolgt von den Grünen mit 27,69 Prozent. Klarer Verlierer ist die AfD mit 1,54 Prozent. Auffällig: Die Linke erhält aus Böllen 6,15 Prozent.

19.10 Uhr: Europawahlergebnis in Aitern: Die CDU liegt mit 48 Prozent vorne, gefolgt von Grünen mit 23,56 Prozent. Von 442 Wahlberechtigten sind 237 zur Wahl gegangen, 12 Stimmen sind ungültig.

19.01 Uhr: In Fischingen ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2014 (50,6 Prozent) auf 87,7 Prozent gestiegen. Die CDU erhält 29,57 Prozent, die Grünen 26,32 Prozent der Stimmen.

18.47 Uhr: In Tunau ist bereits ausgezählt. Von den 131 Wahlberechtigten gab es 113 Wähler. Die CDU führt mit 50,91 Prozent. Dahinter liegt abgeschlagen die SPD gleichauf mit der AfD mit jeweils 10 Prozent.

18.40 Uhr: Warten auf die Ergebnisse: Im Landratsamt laufen die Ergebnisse aus den 35 Gemeinden des Kreises ein. Der Auftakt machte Tunau, wo die CDU kräftig Federn lassen musste. Wie auf Bundesebene zählen hier die Grünen zu den Gewinnern.

18.21 Uhr: Im Weiler Rathaus sind die Wahlurnen geöffnet worden. (siehe Foto)

18.10 Uhr: Im Weiler Rathaus wurden Punkt 18 Uhr die Wahlurnen geöffnet. Wahlleiter Jürgen Schopferer rechnet mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung. Zahlen vom Nachmittag deuten darauf hin. Nun muss aber erst einmal gezählt werden.

18.04 Uhr: In der Lörracher Stadtbibliothek ist um 17.59 Uhr noch eine Erstwählerin außer Atem hineingestürmt. Zum Wählen bekommt sie aber so viel Zeit, wie sie braucht. Die Helfer müssen warten.

18.01 Uhr: Die Wahllokale sind nun geschlossen. Jetzt beginnen die Auszählungen...

17.59 Uhr: In Eimeldingen ist seit der Öffnung des Wahllokals durchgehend Publikum. „Viele gehen wegen der Kommunalwahl und wählen dabei noch für die EU.“ Bettina Ehrngarth hat gut zu tun: „Uns geht es gut, wir werden von unserer Kommune versorgt. Allerdings zum Reden kommen wir nicht allzu oft.“

17.58 Uhr: Vermehrt Briefwahlen wurden in Efringen-Kirchen getätigt. Clemens Pfahler: „Vor fünf Jahren waren es circa 500 Briefwahlen, dieses Jahr sind wir bei 1560.“ Allgemein sei festzustellen, dass dieses Jahr mehr Menschen wählen gehen. „Das hängt bestimmt mit dem guten Wetter zusammen.“

17.57 Uhr: In Kleinkems konnte noch nichts genauer gesagt werden. „Wir dürfen die Wahlurne ja noch nicht aufmachen und schon mal rein spickeln“, lacht Georg Blatz. Die vier Wahlhelfer sind bester Stimmung. Dafür sorgt schon allein der Ortsvorsteher. Jörg Kratz hat nämlich Kaffee und Kuchen mitgebracht.

17.55 Uhr: Bad Bellingen: „Noch sind wir beim Mineralwasser. Bis es ausgezählt ist, muss es das auch erst einmal dabei bleiben“, scherzt Doris Heitz. Die Wahlhelferin erzählt, dass einiges los ist. „Viele sind bei drei Wahlen überfordert. Mein Eindruck ist, dass viele Wähler unsicher sind und andere packen die Wahlunterlagen hier das erste Mal aus."

17.52 Uhr: In Rümmingen war der Andrang groß. 60 Prozent hatten gegen 14 Uhr im Rathaus bereits gewählt. "Vorher war es stressiger, jetzt ist aber auch noch gut was los." Uli Gemp freut sich: "Schön, dass so viele Bürger wählen gehen!"

17.50 Uhr: In Binzen: "Es läuft Bombe!" Manfred Ernst ist gut gelaunt. Um 14 Uhr waren es bereits 350 Wähler, die gewählt haben. Doch die Binzener Wahlhelfer sind gut fröhlich und trinken fleißig ihren Kaffee. "Ohne Kaffee kann man nicht kämpfen", schmunzelt ein Wahlhelfer.

17.48 Uhr: Trotz verstecktem Ort finden die Ötlinger ihren Weg ins Wahllokal. Katharina Steinecke hält sich durch Schokolade bei der Stange: "Es ist schon was los, auch wenn die meisten Briefwahl machen."

17.46 Uhr: Im Efringen-Kirchener Kernort gibt es insgesamt drei Wahllokale. Jeweils ein weiteres wurde in den Ortsteilen Blansingen, Egringen, Huttingen, Kleinkems, Mappach, Welmlingen und Winterweiler eingerichtet. Die Ausnahme unter den Teilorten bildet Istein, wo es sowohl in der Halle als auch im Rathaus ein Wahllokal gibt.

17.45 Uhr: Festgezurrt: Der Kugelschreiber bleibt da. Keinesfalls zum Mitnehmen sind die in den Wahlkabinen ausliegenden Kugelschreiber. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; deshalb sind die Kulis meist auch festgebunden.

17.41 Uhr: Lange Schlangen gab es bereits um 10.30 Uhr bei einem Wahlbezirk in der Eichendorffschule. Viele Lörracher wollten offenbar früh ihre Kreuzchen machen, um danach das schöne Wetter zu nutzen. Die Ausnahme: junge Wähler unter 30. Sie waren bis dahin stark unterrepräsentiert.

17.22 Uhr: In Kandern: "Na klar, es sind alle gut gelaunt und es laufend etwas los", berichtet die Wahlhelferin Heidrun Baltensprenger. Zu Beginn war der Ansturm recht groß, doch mittlerweile hat es sich entzerrt.

17.15 Uhr: Vielfalt: Fast so vielfältig wie die Parteien auf den Stimmzettel ist die Gestaltung der Wahlkabinen. Vom Typ Umkleidekabine bis hin zum Schreinermodell ist alles dabei.

17.02 Uhr: Im Wahllokal in der Realschule in Weil am Rhein ging es am Morgen noch ruhig zu. Man habe bis gegen 10.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von vier bis fünf Prozent verzeichnen können, berichtete Wahlhelfer Ralf Eberlin. Die Erfahrung, die er bei früheren Wahlen gesammelt hat, zeige aber, dass die meisten Bürger erst nach dem Mittagessen ihr Kreuzchen machen.

16.56 Uhr: In der Lörracher Gewerbeschule wird auch gewählt: Laut Wahlhelfern ist die Beteiligung sehr gut – die Wähler kommen immer schubweise, mehrfach gab es schon Stau. Stand 16.30 Uhr wartete eine längere Schlange. Ein Problem: viele haben ihre Wahlunterlagen für die Kommunalwahl nicht Zuhause ausgefüllt und brauchen dann ewig in der Wahlkabine...
 

16.50 Uhr: Das Weiler Wahlamt wird durch Jürgen Schopferer geleitet. Obwohl er ein "alter Hase" ist, der schon zahlreiche Urnengänge in verantwortlicher Position erlebt hat, will er nicht von Routine sprechen: "Es ist schon spannend und aufregend".

16.44 Uhr: Erhebung: Der Wahlberzirk Steinen-Ost wird bei der Europawahl zum repräsentativen Wahlbezirk. Mit dieser Erhebung lässt sich das Wahlverhalten analysieren.

16.40 Uhr: Jeder Wähler hat in Weil am Rhein 26 Stimmen für die Gemeinderatswahl. Doch Vorsicht: 3,1 Prozent ungültige Stimmen gab es vor fünf Jahren. Wer zu viele Kreuzchen macht, sorgt für einen ungültigen Stimmzettel.

16.35 Uhr: Der Haltinger Wahlvorsteher Michael Gleßner ist optimistisch. "Die Wahlfrequenz ist wie erwartet. Es kommt nur häufiger zu Verzögerungen. Viele füllen die Kommunalanträge nicht vorher aus."

16.31 Uhr: Auswahl: In Steinen hat man nicht nur die Wahl bei der Stimmabgabe, sondern auch Kuchen und Toren, wie etwa in Hüsingen, Höllstein und Endenburg.

16.27 Uhr: Reger Betrieb herrschte den ganzen Tag über in den beiden Wahllokalen auf dem Lörracher Salzert. "Es haben schon mehr als 40 Prozent gewählt", konstatierte Axel Rulf im Wahlbezirk 14 in der Salzertschule erfreut. Ein Wert, der bei früheren Wahlen zu diesem Zeitpunkt nicht annähernd erreicht wurde.

16.20 Uhr: Damit die Wahl in Weil am Rhein heute möglichst reibungslos über die Bühne geht, werden 196 Mitarbeiter des Rathauses und 58 erhenamtliche Helfer in den 27 Wahllokalen im Stadtbezirk stehen und später dann die Stimmen auszählen.

16.16 Uhr: Einsatz: Über 100 Wahlhelfer sorgen in Steinen vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Wahlablauf.

16.12 Uhr: Unterschiedliches Interesse verzeichneten die Wahllokale für den Ortsteil Wyhlen im Kinderhaus um die Mittagszeit. Während es in dem Wahlbezirk fürs Oberdorf in den ersten vier Stunden relativ ruhig zuging, standen in anderen Wahlbezirken die Wähler bis weit auf den Flur hinaus Schlange und mussten einiges an Geduld mitbringen, bis sie in der Wahlkabine ihre Kreuzchen machten konnten. Etliche Wähler kehrten gar um, und wollten zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen, da die Wartezeit bis zu 20 Minuten betrug.

16.08 Uhr: In der Lörracher Stadtbibliothek liegt die Wahlbeteiligung Stand 16 Uhr bei 50 Prozent. Besonders am Vormittag war viel los. Viele Wähler amüsiert bei der Europawahl die Vielzahl lustiger Parteien auf dem Stimmzettel.

16.05 Uhr: Wie viele Weiler zieht es an die Urne? Bei 39,1 Prozent lag die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2014. Wird heute die 40-Prozent-Marke geknackt?

16.03 Uhr: Zahlreiche Wähler hatten in Weil schon vor dem heutigen Wahlsonntag ihre Stimmen abgegeben. Für die Kommunalwahl waren es bis Freitagmittag gut 14 Prozent der Wahlberechtigten, für die Europawahl sogar gut 16 Prozent.

16 Uhr: Premiere: In Maulburg durften 92 Jungwähler erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen.

15.56 Uhr: Kurz vor 11 Uhr auf dem Pausenhof der Lörracher Fridolinschule: Falls diese Momentaufnahme repräsentativ sein sollte für den Wahltag, sieht es für die Wahlbeteiligung ziemlich gut aus. Zwei Senioren gehen gemessenen Schrittes Richtung Wahllokal - die Herren tragen Anzug. Junge Paare stehen plaudernd im Hof, Familien haben vor dem Sonntagsausflug zukünftige Wähler im Fahrradanhänger mit zur Wahl gebracht. Im Gebäude hat sich vor dem Wahllokal 20 eine Warteschlange gebildet, im Klassenzimmer gibt man sich den Kugelschreiber in die Hand - den der Journalist (Berufskrankheit) um ein Haar mitgenommen hätte.

15.50 Uhr: Im Kanderner Stadtteil Wollbach sah man am Sonntagmorgen den Landtagsabgeordneten Josha Frey (Die Grünen).

15.45 Uhr: Mehr als 1000 der rund 6400 Wahlberechtigten in Kandern haben sich für die Briefwahl entschieden. Vorsorglich wurden deshalb gleich zwei Briefwahlvorstände eingerichtet.

15.42 Uhr: In Maulburg lässt man nichts anbrennen. Dort befindet sich ein Wahllokal in unmittelbarer Nähe der Freiwilligen Feuerwehr.

15.40 Uhr: In Weil am Rhein haben 22849 Bürger im Rahmen der Kommunalwahl heute die Wahl: 130 Kandidaten stehen auf den Gemeinderatslisten. Die zwei jüngsten Bewerber sind 21 Jahre alt, der älteste ist 78 Jahre alt.

15.38 Uhr: Andrang in der Festhalle in Schopfheim-Fahrnau: Um 9 Uhr war etwas Geduld gefragt. Kurzzeitig standen mehr als ein halbes Dutzend Wähler in der Schlange, um ihre Umschläge von den Wahlhelfern in Empfang zu nehmen. Eine Wählerin faltete danach schon einmal ihren Europawahl-Stimmzettel auseinander. Das fast ein Meter lange Papier weist 40 Felder auf, doch im Gegensatz zur Kommunalwahl ist nur ein Kreuz erlaubt.

15.30 Uhr: Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker zur heutigen Europa- und Kommunalwahl. An dieser Stelle berichten wir über Wahlbeteiligung, Besonderheiten und natürlich Ergebnisse aus unserem Verbreitungsgebiet im Landkreis Lörrach.

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