Augsburg - Der CSU-Politiker Manfred Weber hat den persönlichen Umgang bei seiner Niederlage im Postenpoker um den EU-Kommissionsvorsitz kritisiert. "Ich bin noch immer tief enttäuscht", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". "Was weh tut, ist die persönliche Diskreditierung, die ich erfahren habe", sagte der 46-Jährige. Weber hatte nach der Europawahl weder im EU-Parlament noch bei den Staatschefs im Europäischen Rat eine Mehrheit für seine Wahl zum Kommissionschef hinter sich vereinen können.