FC Basel „Bebbi“ heute hoch motiviert

Silvain Widmer und der FC Basel wollen ein Signal setzen.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Das Titelrennen ist in der Schweizer Super League noch nicht entschieden. Der FC Basel wird allerdings dabei wohl keine Rolle mehr spielen.

Basel. Dennoch können die Rot-Blauen heute Abend schon ein wenig das Zünglein an der Waage spielen. Die Schützlinge von Trainer Marcel Koller empfangen heute nämlich Tabellenführer Young Boys Bern im heimischen St. Jakob Park. Die Partie beginnt um 20.30 Uhr.

An der Spitze herrscht zwischen den punktgleichen Young Boys Bern und dem FC St. Gallen ein Kopf-an- Kopf-Rennen. Dahinter folgt der FC Basel mit neun Punkten Abstand an Position drei. Weitere fünf Zähler dahinter lauert Servette Genf auf Rang vier.

Basel im „Joggeli“ gegen die Eintracht

Die „Bebbi“ dürfen sich deshalb nicht allzu sicher sein, dass ihnen Platz drei und damit die Teilnahme an der Europa League sicher ist. Dennoch könnte ihnen der Spielplan in die Karten spielen. Gelänge ihnen nämlich ein Erfolg gegen YB und Servette würde am Sonntag zu Hause gegen St. Gallen den Kürzeren ziehen, dann betrüge Basels Vorsprung auf den Vierten wieder acht Zähler. Andererseits könnte der FCB bei einem Heimsieg gegen YB auch von einer Niederlage der St. Galler profitieren. Träfe das ein, würde der Rückstand auf das Spitzenduo sechs Spieltage vor Saisonschluss auf sechs Zähler schrumpfen.

Deshalb werden die Basler trotz der schwachen Leistung am Mittwoch beim 0:1 in Sion hoch motiviert in das Duell gegen den Tabellenführer gehen.

So sieht es auch FCB-Außenverteidiger Silvain Widmer: „Wir wollen am Samstag ein Signal setzen“, wird er in der Basellandschaftlichen Zeitung zitiert.

Ein Fragezeichen steht aus Basler Sicht hinter dem Einsatz der angeschlagenen Eray Cömert und Ricky van Wolfswinkel. Omar Alderete hat seine Sperre abgesessen.

Positive Nachrichten hat es für den FC Basel von der UEFA gegeben. Das Achtelfinal-Rückspiel gegen Eintracht Frankfurt wird am 5. oder 6. August im heimischen „Joggeli“ ausgetragen. Das Hinspiel hatten die Basler damals überraschend mit 3:0 gewonnen.

Doch die Eintracht rechnet sich trotz des klaren Rückstands noch etwas aus, schickte in Person von Sportvorstand Fredi Bobic eine Warnung nach Basel: „Ich sage trotzdem: Die Chance ist da. Die Basler spielen erstmals ihre Saison zu Ende. Die haben eine englische Woche nach der anderen.“ Da hat sich Fredi Bobic aber ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt.

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