FC Basel „Bebbi“ wollen den Schwung mitnehmen

Die Fans wollen jubelnde Basler sehen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Von Uli Nodler

Basel. Gegen Eindhoven ist der FC Basel Außenseiter gewesen, gegen den Linzer ASK sehen sich die „Bebbi“ nun in der Favoritenrolle. Das Hinspiel in der dritten Champions League-Qualifikationsrunde geht heute Abend ab 20 Uhr im heimischen St. Jakob-Park über die Bühne.

Doch das Duell mit dem aktuellen österreichischen Vizemeister hat für den FCB so seine Tücken. Denn: International wusste Linz durchaus zu überzeugen. Auch in der zurückliegenden Saison, als der Athletik-Sport-Klub in der Europa League-Qualifikation durch einen Gegentreffer kurz vor Schluss nur denkbar knapp an Besiktas Istanbul scheiterte. Zur Erinnerung: Basel scheiterte damals am zypriotischen Vertreter Apollon Limassol.

Mit der Unterstützung ihrer Fans wollen die Rotblauen nun Euphorie und den Schwung aus dem Eindhoven-Rückspiel mitnehmen. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied heute Abend im heimischen „Joggeli“ wäre natürlich Balsam für das Nervenkostüm der Gastgeber und ein gutes Polster für das Rückspiel in einer Woche.

Getreu dem Motto „Never change a winning team“ wird Koller seine Anfangsformation gegenüber dem erfolgreichen Eindhoven-Match nicht ändern. Auch Taulant Xhaka, der beim 3:2-Sieg in Thun geschont wurde, dürfte wieder dabei sein.

Der LASK etablierte sich in der österreichischen Bundesliga hinter RB Salzburg als Nummer zwei. Die Linzer wurden 1965 als erster Nicht-Wiener-Klub Meister in der Alpen-Republik.

LASK die Nummer zwei in Österreich

Jahrzehnte lang war der Linzer ASK eine Fahrstuhlmannschaft, stieg bis in die 3. Liga ab und stand 2013 vor dem Konkurs. In diesem Jahr übernahm die Investorengruppe „Freunde des LASK“ das schlingernde Klubschiff. Seither geht es wieder aufwärts. Der Aufstieg in die Bundesliga gelang allerdings erst 2017.

In diesem Sommer, und nachdem der LASK die Meisterschaft auf Platz zwei abgeschlossen hatte, verließ Trainer Oliver Glasner den Klub, wechselte zum VfL Wolfsburg. Dorthin nahm Glasner auch seinen besten Spieler mit: João Victor (25), einen Brasilianer, der für die Linzer in 34 Spielen 20 Tore geschossen und 12 Assists beigesteuert hatte.

Glasners Nachfolge auf der Trainer-Bank trat in diesem Sommer ein ehemaliger Bundesliga-Star an. Valé­rien Ismaël heißt der neue Cheftrainer. Er wurde mit Werder Bremen (2004) und Bayern München (2006) Deutscher Meister. Der Start in die neue Saison ist Ismaël geglückt. Die ersten drei Punktspiele wurden ausnahmslos gewonnen.

Sollte sich der FC Basel gegen den LASK durchsetzen, wartet in der entscheidenden vierten Runde der Champions League-Qualifikation der Sieger aus dem Duell Dynamo Kiew und dem FC Brügge.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

E-Auto

Bosch-Chef Volkmar Denner warnt davor, sich bei der Klimadebatte auf die Elektromobilität festzulegen. Er benutze ein Fahrzeug mit hocheffizientem Diesel-Motor und sehr viel geringerem CO2-Ausstoß. Wie stehen Sie dazu?

Ergebnis anzeigen
loading