FC Basel Cabral bleibt ein „Bebbi“

Arthur Cabral vom FC Basel lässt sich nur ungern von einem Gegenspieler aufhalten. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Die wichtigste Nachricht vor dem Gastspiel im Tessin: Stürmer Arthur Cabral bleibt dem FC Basel erhalten. Der Brasilianer, so etwas wie die Torversicherung der „Bebbi“, hat seinen Vertrag bis Sommer 2023 verlängert. Mit ihm bestreitet der Tabellendritte heute die Auswärtspartie beim FC Lugano.

Von Mirko Bähr

Basel. „Ich bin äußerst glücklich, dass der FC Basel mir die Chance gibt, längerfristig für Rotblau aufzulaufen. Ich fühle mich sehr wohl hier in Basel und freue mich sehr, dass ich meinem Team weiterhin helfen kann“, lässt ein strahlender Angreifer wissen. Der 22-jährige Mittelstürmer stieß im August 2019 leihweise von SE Palmeiras São Paulo ans Rheinknie, wo er sich schnell klimatisierte und in der aktuellen Saison in der Super League, dem Schweizer Cup und der Europa League in insgesamt 28 Einsätzen 13 Tore erzielte und sechs Vorlagen beisteuerte.

„Dank sehr konstruktiver und partnerschaftlicher Verhandlungen mit Palmeiras in den vergangenen Wochen konnte der Spieler nun definitiv verpflichtet werden“, schreibt der FCB in einer Medienmitteilung.

Dessen Sportdirektor Ruedi Zbinden meint zu den Stärken des Brasilianers: „Arthur Cabral hat sich beim FCB hervorragend weiterentwickelt. Mit seiner wuchtigen und präsenten Spielweise ist er stets gefährlich vor dem Tor und versteht es dabei, mehrere Spieler auf sich zu ziehen.“ So freue man sich sehr, dass man ihn nun längerfristig an sich binden konnte. „Ich bin überzeugt, dass wir noch viel Freude mit ihm haben werden.“

Der Entscheid, so heißt es in der Pressemitteilung des Klubs, Cabral zu verpflichten, sei im FCB-Verwaltungsrat gemeinschaftlich gefällt worden. „Der Klub sieht in Cabral ein großes Potenzial für die Zukunft und ist froh, dass der Spieler nun definitiv zum FCB wechselt.“

Dagegen wurde der gestern ausgelaufene Leihvertrag mit dem Innenverteidiger Emil Bergström nicht verlängert. Der 27-jährige Schwede kehrte nach elf Einsätzen für Rotblau in die niederländische Eredivisie zum FC Utrecht zurück.

Die Partie im Stadio di Cornaredo wird heute Abend für den FCB kein Spaziergang. Der FC Lugano ist zuhause seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Tessiner rangieren in der Tabelle auf dem siebten Platz. Acht Zähler beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge. Der FCB hat derweil fünf Zähler Rückstand auf St. Gallen und Bern, und muss gewinnen, um das Spitzenduo weiter unter Druck zu setzen. Gegen Lugano konnte Basel in dieser Saison schon zweimal gewinnen. Die „Bianconeri“ warten seit sieben Spielen auf einen Sieg den FCB.

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