FC Basel Cabral heißt der neue Stürmer

Marcel Koller weiß um die Stärken der Tessiner. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Basel. Nun also ist er endlich da, der neue Angreifer des FC Basel: Arthur Cabral heißt er, ist 21 Jahre alt und Brasilianer. Der Mittelstürmer kommt leihweise von SE Palmeiras São Paulo. Cabral unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Der FCB verfügt zudem über eine Kaufoption.

Nach dem Abgang von Albian Ajeti und dem längeren Ausfall von Ricky van Wolfswinkel (siehe Bericht auf dieser Seite) war der FCB Basel unter Zugzwang. Ein Spieler, der Tore schießen kann, aber noch nicht in den Notizblöcken der großen europäischen Klubs steht, sollte es sein. Fündig ist der Vizemeister in Südamerika geworden.

Arthur Mendonça Cabral ist Nationalspieler seines Heimatlandes und hat sich nach seiner Vertragsunterzeichnung in Basel wieder auf den Weg zurück nach Brasilien gemacht, wo er mit der U23 zwei Partien bestreitet. Der Stürmer steigt dann nach der Nationalmannschaftspause ins Mannschaftstraining ein. Oder anders: Gegen den FC Lugano am Sonntag, 16 Uhr, im St. Jakob-Park wird er noch nicht im Trikot des FCB zu sehen sein.

Der 21-Jährige war im Januar von seinem Jugendverein Ceará Sporting Club zu Palmeiras – einem der größten und renommiertesten Vereine in Brasilien – gewechselt. Für den Ceará Sporting Club hatte er in der vergangenen Saison in der brasilianischen Série A und in der Copa do Nordeste insgesamt zwölf Tore erzielt.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Arthur Cabral einen jungen und physisch starken Stürmer verpflichten konnten, der unsere Offensive variantenreicher und damit stärker machen wird“, lässt FCB-Sportdirektor Ruedi Zbinden wissen. „Vor allem sein bedingungsloser Wille, Tore zu schießen, und seine Präsenz im Strafraum machen ihn aus unserer Sicht zu einem sehr interessanten Spieler.“ Cabral wird die Rückennummer 98 tragen.

Ohne ihn also geht es am sechsten Spieltag der Super League zuhause gegen Lugano, der bislang nur einen Sieg einheimsen konnte, zuletzt dreimal in Folge verloren hat und Rang acht belegt. Besser läuft es für den FCB, der mit vier Siegen und einer Niederlage nur einen Zähler hinter Tabellenführer Young Boys Bern auf Platz zwei liegt.

„Lugano ist sehr unbequem zu bespielen“, findet FCB-Coach Marcel Koller. Man müsse den Gegner beschäftigen und auf sein Umschaltspiel aufpassen. Selbst wolle man natürlich drei Punkte im „Joggeli“ behalten.

„Lugano hat die letzten drei Spiele verloren. Das heißt aber nicht, dass es für uns einfach wird. Die Tessiner sind in jeder Phase der Meisterschaft ein unangenehmer Gegner“, mahnt Koller. Vergangene Runde hatte der FCB seine liebe Mühe mit dem FCL. Aus den vier Duellen resultierte drei Mal ein Remis, nur das vierte Spiel konnte Basel knapp mit 3:2 für sich verbuchen.

Personell sieht es beim FCB richtig gut aus. Bis auf van Wolfswinkel sind alle Mann an Bord.

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