FC Basel Das Selbstvertrauen ist zurück

Noah Okafor (links), der sich hier gegen Thuns Chris Kablan durchsetzt, ist mit seiner unbekümmerten Art und Weise derzeit einer der Gründe, warum es beim FC Basel wieder so gut läuft. Foto: Grant Hubbs

Basel - Fünf Spiele, vier Siege, dazu ein Torverhältnis von 11:2: Der FC Basel ist perfekt aus der Winterpause gekommen und die beste Mannschaft der Super League des neuen Jahres. Zwar konnten die „Bebbi“ damit den Young Boys nicht näherrücken, doch haben sie mit dieser Bilanz Rang zwei zementiert.

„Wir sind stabiler als im Herbst, aber haben noch Luft nach oben in der Chancenauswertung. Es ist gut, dass wir aber trotz den ausgelassenen Chancen gewonnen haben“, ließ Trainer Marcel Koller nach dem 3:1 gegen den direkten Tabellennachbarn FC Thun wissen. Sieben Punkte beträgt nun der Vorsprung der Basler auf die Berner Oberländer, die Rang drei inne haben.

Noch passt nicht alles, aber der FCB ist deutlich stabiler geworden als er es noch im Herbst war. Da schien es, dass Basel die Überflieger aus Bern immer weiter aus den Augen verliert.

Sieben Siege in den letzten acht Spielen

Satte 19 Punkte beträgt zwar noch immer der Vorsprung des alten und wohl auch neuen Meisters, doch ist nach den guten Ergebnissen zuletzt (sieben Siege und ein Remis in den letzten acht Partien) das Selbstvertrauen nach Basel zurückgekehrt. „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, können wir jeden Gegner schlagen. Das ist uns mittlerweile auch wieder bewusst“, sagt Keeper Jonas Omlin im Brustton der Überzeugung.

Nicht zuletzt der starke Auftritt im Pokal-Viertelfinale beim FC Sion, als der FCB ein 0:2-Rückstand in einen 4:2-Erfolg nach Verlängerung umbog und somit ins Halbfinale des Wettbewerbs einzog, hat gezeigt, dass mit den Baslern nun wieder zu rechnen ist.

Junge Akteure, wie Noah Okafor oder Raoul Petretta, spielen sich wieder ins Rampenlicht, werden immer selbstsicherer, und erfahrene Haudegen wie Valentin Stocker zeigen nach einer gewissen Anlaufzeit, wie wichtig sie für das Team sind. Die Mischung stimmt.

Nun geht es für die Basler nicht ins Wallis, sondern ins Tessin. Der FC Lugano wartet am Sonntag, 16 Uhr, auf den Tabellenzweiten, der diese Fahrt zum Achten der Rangliste ohne die Verletzten Kevin Bua und Carlos Zambrano antreten muss. Die Hausherren haben zuletzt fleißig gepunktet und sich ein Polster auf die letzten beiden Tabellenplätze verschafft.

Der Auftritt in Lugano ist für das Team vom Rheinknie sozusagen die Generalprobe für den Spitzenkampf eine Woche drauf, wenn die Berner in Basel antreten. YB schwächelt derzeit etwas. Während es in der Liga zuletzt aber immerhin zu Last Minute-Siegen reichte, musste der Titelträger aus der Hauptstadt im Pokal eine 0:4-Klatsche beim FC Luzern hinnehmen. In der Liga konnte Basel gegen YB in dieser Spielzeit noch nicht gewinnen – ein 1:3 und 1:7 sprechen eine deutliche Sprache für den Tabellenführer.

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