FC Basel Defensive Stabilität fehlt

Trainer Ciriaco Sforza muss sich mit dem FC Basel in der Tabelle nach unten orientieren.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Von Uli Nodler

Basel. Fußball-Tristesse am Rheinknie. Der FC Basel ist vor Abschluss des ersten Saison-Viertels nur noch Mittelmaß. Wenn überhaupt. Als Tabellensechster empfangen die Basler am heutigen Samstag im St. Jakobspark den Vorletzten Servette Genf. Die Partie wird um 20.20 Uhr angepfiffen.

Das Hinspiel hatten die Genfer mit 1:0 gewonnen. Heute müssen die Basler den Spieß umdrehen, wenn sie nicht noch weiter an Boden verlieren wollen. Angesichts der Tatsache, dass die „Bebbi“ vier ihrer acht Super League-Begegnungen verloren haben, geziemt es sich nicht, sich in der Tabelle nach oben zu orientieren. Vielmehr müssen Trainer Ciriaco Sforza und seine Spieler den Blick nach unten richten. Denn: Der Abstand zum neuen Schlusslicht FC Vaduz beträgt nur noch vier Zähler.

Die sportliche Situation ist wahrlich prekär. Vor allem in der Defensive ist der FC Basel bislang vieles schuldig geblieben. Die Stabilität fehlt zweifelsohne.

Während Innenverteidiger Omar Alderete mit dem Kopf wohl schon in einer der großen Ligen war, als er noch für den FCB spielte, musste Klose erst zurückkehren und sich in der Innenverteidigung zurechtfinden.

Im Zusammenspiel mit Unpässlichkeiten und Systemwechseln führte dies dazu, dass der aktuelle Sechste in dieser Saison schon fünf verschiedene Spieler (Cömert, Alderete, Van der Werff, Klose, Hajdari) auf jener zentralen Abwehrposition einsetzte, wo es eigentlich ein eingespieltes Duo geben sollte.

Ähnlich vogelwild präsentierte sich der FCB auf den beiden Außenverteidiger-Positionen. Sforza setzte bislang mit Widmer, Padula, Jorge, Petretta, Van der Werff und Hajdari sechs Spieler ein.

Der defensiven Stabilität war dies ebenso wenig zuträglich, wie es der eine oder andere Schnitzer von Torwart Djordje Nikolic war. Seit dieser in Serbien isoliert wird, steht Heinz Lindner im Tor, und die Defensive wirkt insgesamt gefestigter. Eine Partie ohne Gegentor ist dem FC Basel allerdings bis heute nicht gelungen.

Es fehlt wie in der Vorsaison die Konstanz. Für konstante Leistungen braucht es jedoch im Idealfall auch konstante Aufstellungen, ein eingespieltes Team. Und das ist – wie bereits erwähnt – in einer Saison, in der sich wochenlange Pausen mit englischen Wochen abwechseln, nicht ganz einfach.

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