FC Basel Ein unerwartetes Angebot aus Basel

Michael Hundt
Erkan Aktas ist ab Montag der neue Co-Trainer von Ogenjen Zaric bei der U21 des FC Basel. Foto: Michael Hundt

Sorgsam prüfen wollte Erkan Aktas die Angebote nachdem er sein Engagement beim FV LörrachBrombach beendet hatte. Nun sind die Würfel gefallen.

Von Michael Hundt

Basel. Ab kommenden Montag wird Aktas als Assistenztrainer gemeinsam mit Ogenjen Zaric die U21 des FC Basel betreuen. Angebote habe es einige gegeben, Gespräche seien zahlreiche geführt worden. Doch etwas Passendes war lange nicht dabei.

Die Situation änderte sich schlagartig Mitte Juni. „Ich hab vor drei Wochen einen Anruf vom Nachwuchsleiter Remo Gaugler bekommen, dass sie sich gerne mit mir über diese Stelle unterhalten wollen“, beschreibt Aktas den ersten Kontakt. „So einen Anruf bekommt man nicht jeden Tag, zumal es nicht proaktiv von meiner Seite kam.“

Der gebürtige Bad Säckingen hörte sich an, was die Verantwortlichen des FC Basel von ihm erwarten würden und was er leisten muss. „Es ist für mich ideal, da es eine Teilzeitstelle ist und ich so weiter meinen Beruf ausüben kann.“ Am Montag geht es dann für Aktas auf dem Campus des FC Basel los.

Gerade die Arbeit in einem professionellen Umfeld reizt Aktas sehr. Die Reserve des FC Basel spielt in der Promotion League, der dritthöchsten Schweizer Liga. Es gibt einen engen Austausch mit den Verantwortlichen der A-Jugend auf der einen Seite, aber auch und vor allem mit der Profimannschaft auf der anderen Seite.

Zu den Aufgaben von Zaric und Aktas wird es auch gehören, die Talente der Rotblauen weiterzuentwickeln und auch dem einen oder anderen Jung-Profi Hilfestellung zu leisten.

Ein erster Austausch mit Zaric und Gaugler hat im Rahmen der Bewerbungsgespräche bereits stattgefunden und die Chemie untereinander stimmt.

Von 2015 bis 2019 hat Aktas bereits in der Schweiz gearbeitet, war beim FC Aargau Technischer Leiter und betreute die U16. Gerade diese Erfahrung war wohl einer der Gründe, warum Aktas plötzlich auf dem Radar der Basler Verantwortlichen stand und wohl von Anfang an eine ernsthafte Option für Zaric und Gaugler war. Seinen eigentlichen Beruf muss Aktas nun etwas reduzieren, was ihn aber durchaus freut.

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