FC Basel Er trifft, trifft und trifft

Ihn kann man oftmals nur mit einem Foul bremsen: FCB-Angreifer Arthur Cabral.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Nun hat er schon 18 Tore auf dem Konto. Dank seines Treffers konnte der FC Basel jüngst den FC St. Gallen mit 1:0 in die Knie zwingen. Die Rede ist von Arthur Cabral. Der Stürmer trifft und trifft. Das bleibt natürlich auch anderen Vereinen nicht verborgen. Der eine oder andere Klub in Deutschland und Russland soll den Brasilianer im Visier haben.

Von Mirko Bähr

Basel. Nur noch vier Partien sind in der aktuellen Super League-Saison zu absolvieren. Die Berner Young Boys stehen bereits wieder als Meister fest. Für den FCB indes geht es darum, sportlich nur mit einem blauen Auge davonzukommen. Das wäre dann der Fall, wenn die „Bebbi“ als Tabellenzweiter ins Ziel kommen sollten.

Entscheidenden Anteil daran hätte natürlich der beste Torschütze des FCB. 18 Mal hat er bisher eingenetzt. 70 Pflichtspiele hat der 23-Jährige bisher für Rotblau bestritten und dabei 38 Mal ins Schwarze getroffen. Eine starke Bilanz des technisch versierten Stürmers.

Unter Patrick Rahmen hat sich der FC Basel sportlich stabilisiert. Die Defensive zeigt sich deutlich verbessert. Und vorne? Vorne trifft Cabral. Gegen St. Gallen schloss er im Dauerregen eine sehenswerte Kombination inklusive Doppelpass mit Valentin Stocker in Minute 67 mit dem entscheidenden 1:0 ab. In Lausanne eine Woche zuvor traf er zweimal und legte einen Treffer auf.

In fünf Partien unter der Leitung des 52-jährigen Interimstrainers holte der FCB schon elf Zähler. Niederlagen schlugen bisher noch keine zu Buche. Zusammen mit Servette Genf kommt Basel auf 47 Punkte. Es scheint sich ein Zweikampf um Rang zwei herauszukristallisieren.

Und dabei könnte der bullige Stürmer durchaus das Zünglein an der Waage sein. Cabral, der seit August 2019 beim FCB kickt, hat mit dieser Torausbeute das Interesse von ausländischen Klubs geweckt. So sollen Vereine aus Deutschland und Russland Interesse an einer Verpflichtung Cabrals haben.

Vertrag läuft im Sommer 2023 aus

Von Palmeiras war er zunächst als Leihgabe ans Rheinknie gekommen. Weil er knipste, entschloss sich der FCB schnell, ihn fix unter Vertrag zu nehmen. Mehr als vier Millionen Euro soll der Verein für das Ausnahmetalent aus Südamerika ausgegeben haben. Sein Vertrag bei Rotblau läuft bis Sommer 2023. Sprich: Die offensive Lebensversicherung könnte nach dieser Runde viel Geld in die klammen Kassen bringen. Der Marktwert des Mittelstürmers wird derzeit auf acht Millionen Euro taxiert. Vielleicht könnte er ja im Sommer eine zweistellige Ablöse bringen.

Das ist aber Zukunftsmusik. Noch trägt der Brasilianer das FCB-Trikot. Dank ihm ist der zweite Platz trotz einer Saison, die auf und neben dem grünen Rasen alles andere als optimal verläuft, noch drin.

„Ich bin sehr glücklich in Basel. Mir sind schon viele Menschen ans Herz gewachsen. Ich bin dankbar, dass ich so gut aufgenommen wurde. Das macht alles einfacher“, ließ Cabral auf der Website des FCB wissen. Das Toreschießen sei seine Aufgabe, damit helfe er dem Team und dafür arbeite er die ganze Woche über. „Mein Ziel ist es, Torschützenkönig zu werden Aber das Hauptziel ist, dass wir so viele Spiele wie möglich gewinnen.“

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