FC Basel Es geht (nur) um die Ehre

Will ein Zeichen für die kommende Runde setzen: FCB-Kicker Taulant Xhaka (neben ihm Torwart Jonas Omlin). Foto: Grant Hubbs

Basel - Zwar kicken morgen im St. Jakob-Park die beiden Erstplatzierten der Super League gegeneinander, doch ein Spitzenspiel ist dieses Duell nicht. Sage und schreibe 21 Punkte beträgt die Differenz zwischen Spitzenreiter Young Boys Bern und dem ersten Verfolger FC Basel.

Nach acht Meistertiteln in Folge wurde der FCB in der vergangenen Runde von den Hauptstädtern übertrumpft. Und auch heuer geht der Titel in der Alpenrepublik nur über Bern. Der Vorsprung eines Tabellenersten war nach 24 Runden nie so groß wie jetzt.

Zwar haben sich die „Bebbi“ deutlich verbessert und schon seit Anfang Dezember nicht mehr verloren, dennoch waren sie natürlich ein beliebtes Zielobjekt der Schnitzelbänke an der Basler Fasnacht. Da wurden die sportlichen Leistungen, aber auch das FCB-Engagement in Indien oder auch der Fauxpas an der Jubiläumsfeier, als die Frauenmannschaft Lose verkaufen musste, durch den Kakao gezogen.

Freien Tag gestrichen

Die FCB-Akteure, die am vergangenen Montag zum Morgestraich wollten, mussten ihre Pläne indes begraben. Der fand nämlich ohne sie statt. Coach Marcel Koller strich nach der enttäuschenden Leistung in Lugano, als Basel nicht über ein 1:1 hinaus kam, den freien Tag und bat laut Blick pünktlich zum Auslaufen.

Auch Basels Mittelfeldjuwel Noah Okafor zeigte im Tessin eine schwache Leistung. Der 18-Jährige allerdings soll sich in die Notizblöcke verschiedener Topklubs gespielt haben. Unter anderem sollen laut Medien in Nigeria Borussia Dortmund oder auch Manchester City an ihm interessiert sein. Er selbst ließ jüngst in einem Interview mit der Basler Zeitung wissen. dass er Basel im Sommer nicht verlassen wolle. Okafor gehört zu den jungen Wilden im Basler Team, die nun dem Liga-Primus das Fürchten lernen sollen, zumindest am morgigen Sonntag, 16 Uhr.

Dann geht es für die Basler nämlich auch darum, die schwache Bilanz in den Direktduellen (1:7, 1:3) aufzupolieren und die Berner nicht noch weiter davonziehen zu lassen. Um den Titel geht es nicht, „aber um Ehre und Stolz. Und es ist die Möglichkeit, ein Zeichen mit Blick auf die nächste Saison zu setzen“, lässt derweil Taulant Xhaka wissen.

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