FC Basel FC Zürich holt Meistertitel

Michael Hundt

Die Würfel sind gefallen. Der FC Zürich krönte sich ausgerechnet im Basler St. Jakobspark zum neuen Schweizer Meister.

Von Michael Hundt

Basel. Die Rivalität zwischen Basel und Zürich hat am 1. Mai ein neues Kapitel bekommen, feierten vorzeitig den Schweizer Meistertitel in der Stadt am Rheinknie. Den bis dato letzten nationalen Super League-Titel feierte der älteste Verein der Schweiz im Jahr 2009. Für André Breitenreiter ist es der erste Titel in seiner Trainerkarriere – sieht man von Gewinn des Niedersachsenpokals mit dem TSV Havelse 2012 ab.

Schon früh musste Basels Cheftrainer Guillermo Abascal seine Startelf verändern. Sowohl Michael Lang als auch Valentin Stocker verließen bereits in der Anfangsphase verletzungsbedingt das Spielfeld.

Fabian Frei absolvierte gegen den FC Zürich sein 452. Spiel für den FCB. Damit absolvierte er genauso viele Spiele wie FCB-Legende Massimo Ceccaroni.

Abascal bestritt bei der Niederlage im Februar gegen den FCZ sein erstes Spiel als Cheftrainer. „Wir nutzten damals die Räume nicht, die sich boten und machten zu viele einfache Fehler, diese müssen wir nun vermeiden.“

Fehler leisteten sich die Hausherren zunächst nicht, waren in der Anfangsphase sogar die bestimmende Mannschaft im Joggeli. Allein Tore wollten den Rotblauen nicht gelingen. So kam es, wie es kommen musste: Die Gäste aus Zürich stellten kurz vor der Halbzeitpause die Weichen in Richtung Sieg – und damit auch zum Titelerfolg. Die Zürcher kamen vor dem 0:1 auf der rechten Seite zu einem Freistoß: Blerim Dzemaili zirkelt Flanke auf den zweiten Pfosten, dort stand Assan Ceesay und traf per Kopf zur Führung für die Gäste. Vor dem 0:2 kombinierte sich der FCZ in den Strafraum, Nikola Boranijasevic kam zum Abschluss und traf in die linke, untere Ecke. In der zweiten Halbzeit ließen es die Züricher dann etwas ruhiger angehen. Der FCB mühte sich noch um eine Ergebnisoptimierung, aber ohne Erfolg.

FC Basel – FC Zürich: 0:2(0:2) – Tore: 0:1 (40.) Ceesay., 0:2 (45.+3) Boranijasevic. SR: Fedayi San. Z.: 32 000.

FC Basel: Lindner – Lang (14. Katterbach/67. Pavlovic), Esposito (67. Fernandes), Stocker (25. Kasami), Millar, Frei, Pelmard, López, Burger, Ndoye, Xhaka:

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