FC Basel FCB verschläft die ersten 20 Minuten

FCB-Stürmer Arthur Cabral hatte den Anschlusstreffer auf dem Fuß.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Nach drei Siegen in Folge wurde der FC Basel am Mittwochabend im heimischen „Joggeli“ vom aktuellen Tabellenführer und amtierenden Meister in die Schranken verwiesen. Die Young Boys aus Bern siegten im Spitzenspiel verdient mit 2:0 (2:0).

Basel (pd/nod). Die Gründe für diese Niederlage lagen in den ersten 20 Minuten, in denen die Berner das klar bessere Team waren und auch beide Tore durch Meschak Elia und Jean-Pierre Nsame erzielten.

Am drittletzten Super League-Spieltag des Jahres ging es um nichts weniger als die Tabellenführung. FCB-Coach Ciriaco Sforza änderte die Startaufstellung für das Spitzenspiel auf drei Positionen im Vergleich zum vorangehenden Spiel beim FC Vaduz. In die Startelf rückten die beiden Brasilianer Arthur Cabral und Jorge sowie Luca Zuffi. Ihnen wichen Raoul Petretta, Yannick Marchand und Ricky van Wolfswinkel.

YB erwischte den klar besseren Start. Das schlug sich schon bald im Resultat nieder: Nach 20 Minuten führten die Gäste bereits mit 2:0. Zuerst profitierte Meschak Elia davon, dass weder Eray Cömert noch Timm Klose den Ball aus der Gefahrenzone wegbrachten. Der Berner traf mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel. Und beim 2:0 wurde Jean-Pierre Nsame nach einem Eckball von der FCB-Defensive vergessen. Der Ball gelangte über Cedric Zesiger zum Kameruner, der aus kurzer Distanz per Kopf vollendete. Heinz Lindners starker Parade gegen Nsame war es dann zu verdanken, dass es nach einer halben Stunde nicht bereits 3:0 für die Gäste hieß. „Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen,“ ärgerte sich FCB-Akteur Pajtim Kasami. Und Sforza wurde noch deutlicher: „Wir waren in der ersten Hälfte in Sachen Konzentration und Laufbereitschaft nicht auf dem Niveau der letzten Wochen.“

In der Folge gestaltete sich das Geschehen auf dem Platz ausgeglichen. Und gegen Ende des ersten Durchgangs hatte der FC Basel dann sogar ein wenig mehr vom Spiel. Er besaß auch zwei respektable Chancen. Cabral (38.) kam nach einer Flanke Silvan Widmers nur noch mit der Sohle an den Ball, und Cömerts (42.) Ball wurde von Nsame gerade noch von der Torlinie gekratzt.

FCB lässt im Abschluss die letzte Durchschlagskraft vermissen

Die zweite Hälfte verlief dann weit weniger ereignisreich. Gefährliche Szenen waren Mangelware, und der Ball befand sich meist zwischen den beiden Strafräumen. Die beste Chance hatte auf Basler Seite der eingewechselte Julian von Moos nach 70 Minuten, als er nach einer Flanke Silvan Widmers aus guter Position zum Abschluss kam, den Ball aber übers Tor drosch.

In der Schlussphase kam zeitweise auch noch ein wenig Hektik im YB-Strafraum auf, aber Rotblau ließ im Abschluss weiterhin die letzte Durchschlagskraft vermissen. So feierte der Tabellenführer aus der Hauptstadt einen letztlich ungefährdeten Erfolg.

Tore: 0:1 (12.) Elia, 0:2 (20.) Nsame.

FC Basel: Lindner – Widmer, Cömert, Klose, Jorge (62. Padula) – Frei, Zuffi (71. Marchand) – Zhegrova (71. van Wolfswinkel), Kasami, Pululu (52. von Moos); Cabral.

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