FC Basel Gipfeltreffen im „Joggeli“

Fabian Frei trifft heute mit dem FC Basel auf Tabellenführer Young Boys Bern.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Von Uli Nodler

Basel (nod). Wer hätte das vor drei Wochen gedacht, dass der FC Basel wieder zurück im Titelrennen ist. Die dunklen Wolken über dem St. Jakob-Park haben sich nach drei Siegen in Folge etwas verzogen. Heute folgt nun die Reifeprüfung für die Schützlinge von Trainer Ciriaco Sforza. Ab 20.30 Uhr empfangen die „Bebbi“ im „Joggeli“ mit den Young Boys aus Bern den amtierenden Meister und derzeitigen Tabellenführer.

In Bern haben die Basler am 21. November mit 1:2 verloren. Nun wollen sie unbedingt den Spieß umdrehen. Die Chancen dazu sind gar nicht so schlecht, denn die Berner haben am vergangenen Wochenende überraschend gegen Servette Genf das Heimspiel mit 1:2 verloren. Nun winkt dem FCB angesichts zwei Punkten Rückstand sogar Rang eins, wenn sie die Young Boys schlagen. Allerdings hat der Spitzenreiter bislang ein Spiel weniger ausgetragen als der FC Basel.

Das Match gegen Bern ist das erste von zwei großen Duellen in dieser Woche. Am kommenden Samstag ab 20.30 Uhr geht’s wieder im heimischen St. Jakob-Park gegen den aktuellen Dritten FC St. Gallen.

Bernhard Burgener hat sich jüngst auch wieder zu Wort gemeldet. Der FCB-Präsident hat jüngst für 2020 eine wirtschaftliche Bilanz gezogen. Im „SonntagsBlick“ verriet er: „Wir gehen davon aus, dass wir Ende Jahr eine schwarze Null schreiben werden.“ Noch interessanter aber ist, was er im Ausblick auf 2021 verrät: „Wir planen in der Winterpause zu investieren und die Mannschaft punktuell zu verstärken.“ Das könnte durchaus als Kampfansage an die Konkurrenz aus Bern und St. Gallen gemeint sein. Mit dieser Aussage und den drei Siegen im Rücken ist alles angerichtet für einen spannenden Schlussspurt.

Zurück zu den Finanzen. Der FC Basel wird die vom Bund zur Verfügung gestellten A-fonds-perdu-Beiträge beantragen. Wir seien nicht die Verursacher dieser Krise, und wir haben stets die Auflagen der Behörden und Gesundheitsämter befolgt, betont Burgener.

Der FCB-Präsident geht davon aus, dass der FC Basel rund 9,5 Millionen Franken an Zuschauereinnahmen verloren hat. 5,5 Millionen davon aus der Super League. Durch die A-fonds-perdu-Beiträge sollen zwei Drittel der ausgebliebenen Zuschauereinnahmen zurückbezahlt werden.

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