FC Basel In Südrussland Genf vergessen

Nicht aufzuhalten im Hinspiel: Arthur Cabral und der FC Basel. Uros Spajic und Krasnodar haben das Nachsehen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Die Generalprobe für den heutigen Auftritt in der Europa League hat der FC Basel schlicht vermasselt. In Genf gaben die „Bebbi“ kein gutes Bild. Am Ende schlug Saisonpleite Nummer drei zu Buche. Jetzt tritt der FCB, der sich bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase für die K.o.-Runde qualifiziert hat, beim FK Krasnodar an.

Von Mirko Bähr

Basel. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen, haben wenig Rhythmus gehabt“, befand Trainer Marcel Koller nach der Partie. Noch drastischer formulierte es Jonas Omlin: „Die erste halbe Stunde haben wir grausam verschlafen, und dann haben wir zu wenig zwingend agiert.“ Der Keeper war an diesem Abend der beste Basler. Das sagt schon alles aus.

Eigentlich wollte sich der FCB vor dem Gipfeltreffen der Super League am kommenden Sonntag im „Joggeli“ so richtig in Stimmung bringen. Das ist aber gehörig daneben gegangen. „Eine Selbstgefälligkeit, die nicht angebracht ist“, sah der enttäuschte Präsident Bernhard Burgener im Gespräch mit Telebasel.

Stocker wird für vier Spiele gesperrt

Nach der Länderspielpause war von frischen Baslern nichts zu sehen. Und dann gab es nach dem Abpfiff auch noch den leichten Schubser von Kapitän Valentin Stocker gegen Schiedsrichter Karim Abed. Dafür wurde Stocker nun mit einer Sperre von vier Spielen bestraft. Der Verein überlegt, ob er dagegen Rekurs erwirken soll.

Diese Strafe gilt nur für die heimische Liga, und so ist Stocker für das Europa League-Spiel heute ab 16.50 Uhr beim FK Krasnodar einsatzbereit. Und schonen muss ihn Koller nun auch nicht mehr für das Match gegen die Young Boys. Insgesamt ist aber davon auszugehen, dass Koller den einen oder anderen Stammspieler erst einmal auf die Bank setzen wird.

Schließlich hat der FC Basel bereits zehn Zähler auf der Habenseite und steht bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase als Sechzehntelfinalist fest. Vier Punkte beträgt der Vorsprung der Basler auf die beiden Verfolger und ist aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Getafe nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Der Viertplatzierte der russischen Premjer Liga dagegen braucht unbedingt Zählbares, will man Getafe noch hinter sich lassen. Dafür muss Krasnodar allerdings ein anderes Gesicht zeigen als noch im Hinspiel, als der FC Basel im St. Jakob zu einem deutlichen 5:0-Erfolg kam.

In Südrussland könnte die Mannschaft von Trainer Koller heute den Gruppensieg klar machen und dabei auch wieder etwas Selbstvertrauen tanken. Was den Gruppensieg anbelangt: Diesen hätte der FC Basel selbst bei einer Niederlage weiter in der eigenen Hand. Denn in zwei Wochen steht noch das Heimspiel gegen den bereits ausgeschiedenen türkischen Vertreter Trabzonspor auf dem Plan.

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