FC Basel Jung, talentiert und bereit für nächsten Schritt

Sebastiano Esposito kickt jetzt für den FCB. Foto: FC Basel 1983 Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Basel. Nein, junge, talentierte Spieler von großen Klubs zu holen, damit sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere bei einem kleinen Verein machen können, das ist wahrlich kein neues Transferkonzept. Und doch dürften so einige Klubs derzeit etwas neidisch auf den FC Basel blicken. Denn nach Sergio Lopez (Real Madrid) und Liam Millar (FC Liverpool) haben die „Bebbi“ nun auch die Verpflichtung von Sebastiano Esposito von Inter Mailand bekannt gegeben.

Der FCB treibt damit den Umbruch seiner Mannschaft mit hoffnungsvollen Akteuren voran. Ob da für Eren Derdiyok Platz ist? Seinen Vertrag in Usbekistan hat er aufgelöst. Er wäre ablösefrei zu haben. „Eine Rückkehr zum FCB hätte Charme“, ließ der 33-Jährige dieser Tage dem „Blick“ wissen. „Ich hatte früher mit Marco Streller immer wieder Kontakt. Und mit David Degen spielte ich ja noch zusammen, ich hatte ein gutes Verhältnis.“

Allerdings ist der FCB im Angriff breit aufgestellt. Schließlich konnte sich Rotblau nun auch mit Inter Mailand über den Wechsel Espositos einigen. Ihm wird eine große Zukunft vorhergesagt. Der „Guardian“ – die Zeitung stellt jedes Jahr die weltweit größten Talente vor – führte Esposito im Jahrgang 2002 auf. Übrigens genauso wie Matias Palacios, der ebenfalls beim FCB gegen das runde Leder tritt.

Der 19-Jährige, der aus der Nähe von Neapel stammt, schloss sich 2014 Inter Mailand an. 2019 gab er sein Debüt bei den Profis und wurde durch seinen Einsatz in der Europa League zum ersten Spieler dieses Jahrgangs, der in einem UEFA-Klubwettbewerb auflief. Und bei der U17-EM kam er in sechs Spielen auf sechs Skorerpunkte.

Kein Wunder also, dass sich Manchester City, der FC Liverpool oder auch Paris Saint-Germain für diesen Rohdiamanten interessiert haben. Sieben Spiele und ein Tor in der Serie A stehen in seiner Vita, dazu drei Einsätze in der Europa League sowie drei in der Champions League. 28 Partien bestritt er zudem in der Serie B, wo Esposito in der vergangenen Saison an Spal Ferrara und den FC Venezia ausgeliehen war.

Beim FCB hat der Italiener einen Leihvertrag bis 2022 unterschrieben. Der FCB besitzt eine Kaufoption. Doch auch Inter hat sich wohl eine Rückholklausel in den Vertrag schreiben lassen. Zehn Millionen Euro müsste der italienische Meister für den jungen Stürmer überweisen.

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