FC Basel Kein Match im „Joggeli“

Arthur Cabral (r.) und der FC Basel tragen vorerst keine Partie im heimischen Stadion aus. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Basel (mib). Absage: Das für den 19. März im St. Jakob-Park angesetzte Rückspiel im Europa League-Achtelfinale zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt kann nicht stattfinden.

„Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem Kantonalen Krisenstab entschieden, dieses Fußballspiel nicht zu bewilligen“, heißt es in einer Medienmitteilung des Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel von gestern. „Dies mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und vor dem Hintergrund der behördlichen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sowie die Arbeitslast der Sanität Basel.“

Selbst bei einem „Geisterspiel“ sei davon auszugehen, dass mehrere hundert Fans des Gegners nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden.

Die mit dem bundesrätlichen Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verbundene Absicht würde in diesem Fall unterlaufen, was aus einer präventiven Sicht derzeit nicht zu verantworten sei, heißt es weiter. „Zudem arbeitet namentlich die Sanität Basel derzeit an den Kapazitätsgrenzen und könnte das notwendige Dispositiv für einen solchen Großeinsatz nicht garantieren.“

Das Hinspiel bei Bundesliga-Vertreter Eintracht Frankfurt soll am Donnerstag stattfinden. So war zumindest der Stand gestern am späten Nachmittag. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte indes schon am Sonntag empfohlen, auch in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern aus Angst vor weiteren Infektionen mit dem Coronavirus abzusagen.

Denkbar ist auch, dass die Partie in der hessischen Metropole ohne Fans über die Bühne geht.

Gestern Nachmittag jedenfalls warb der FCB noch auf seiner Internetseite dafür, Tickets zu besorgen. „Der FCB freut sich über eine möglichst große Unterstützung seiner Fans in Frankfurt.“

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