FC Basel Lange fehlt das kollektive Aufbäumen

Kein Durchkommen gibt’s in dieser Szene für FCB-Angreifer Afimicio Pululu (Mitte). Die Linzer Peter Micherl (links) und Reinhold Ranftl werfen sich ihm vor die Beine. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Basel (nod). Statt Euphorie herrschte am verregneten Mittwochabend im St. Jakob-Park große Ernüchterung auf den Rängen. Ein über weite Strecken enttäuschender FC Basel verlor das Hinspiel in der dritten Runde der Champions League-Qualifikation gegen den Linzer ASK mit 1:2.

Das Tor von Luca Zuffi in der 87. Minute lässt den „Bebbi“ aber einen Funken Hoffnung auf das Erreichen der vierten Runde, in der die Teilnahme an der Gruppenphase ausgespielt wird. Wesentlich wahrscheinlicher ist allerdings nach dieser schwachen Vorstellung vor heimischer Kulisse, dass die Basler im internationalen Geschäft nur in der Europa League beschäftigt sein werden.

Der aktuelle österreichische Vizemeister, dem zuvor für ein Weiterkommen lediglich Außenseiter-Chancen eingeräumt worden waren, stellte die Gastgeber während der gesamten Spielzeit vor große Probleme. Die Linzer gewannen fast jeden Zweikampf und erstickten das Offensivspiel des FCB im Keim. Und sie nutzten ihre wenigen Chancen konsequent. So in der 50. Minute, als der aufgerückte Innenverteidiger Gernot Trautner nach einem Eckball völlig unbedrängt zur Gästeführung einköpfen konnte. Glück hatte der LASK allerdings beim zweiten Treffer in der 82. Minute. Der Ball wurde nach einem Schuss von Joao Klauss von Eray Cömert unhaltbar für FCB-Goalie Jonas Omlin ins eigene Tor abgefälscht.

Bis zum 0:2 vermisste man bei den Schützlingen von Trainer Marcel Koller ein kollektives Aufbäumen. Keiner wehrte sich gegen die drohende Niederlage. Erst in den letzten Minuten rannte der FCB mit Wucht an. und wurde belohnt: Luca Zuffi markierte aus dem Gewühl heraus den Anschlusstreffer. Der könnte noch wichtig werden.

Tore: 0:1 (50.) Trautner, 0:2 (82.) Klauss de Mello, 1:2 (87.) Zuffi. SR: Ekberg (Schweden). Z.: 20470.

FC Basel: Omlin - Widmer, Alderete, Cömert, Riveros - Frei, Balanta (76. Bua) - Stocker (65. Ademi), Zuffi, van Wolfswinkel - Pululu (76. Okafor).

LASK: Schlager - Ramsebner (17. Pogatetz), Trauner, Wieser (63. Frieser) - Ranftl, Holland, Michorl, Renner - Goiginger, Klauss de Mello (83. Raguz), Tetteh.

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