FC Basel Mit einem blauen Auge

Sorgt nach seiner Einwechslung für Schwung und hat entscheidenden Anteil am Sieg: Basels Edon Zhegrova. Foto: Archiv/Hubbs Foto: Die Oberbadische

Im letzten Moment ist der FC Basel an einer Pokal-Blamage vorbeigeschrammt. Noah Okafor war es, der mit einem Traumtor in der Nachspielzeit den hart erkämpften 2:1-Sieg perfekt machte. Der Challenge League-Vertreter FC Stade-Lausanne-Ouchy ging in Führung und schnupperte am großen Coup.

Von Mirko Bähr

Basel. Der Mittwochabend wird nicht als ein Cup-Highlight in die Geschichtsbücher des FCB eingehen. Der Pokalverteidiger tut sich in dieser Achtelfinalpartie schwer. Das sind die Beine, auch mental passt es nicht. Die Umstände sind auf dem holprigen Geläuf nahe des Hauptsitzes der UEFA auch nicht die besten.

Der klassentiefere Verein wehrt sich tapfer, rackerte und zeigte auch in Hälfte eins die eine oder andere gefährliche Offensivaktion. Nach der Pause erzielten die Waadtländer nach gut einer Stunde gar die Führung. Allan Elouet war mit einer Direktabnahme erfolgreich.

Nun musste der FCB eine Reaktion zeigen. Und sie kam auch. Zunächst wechselte Coach Marcel Koller Edon Zhegrova und Noah Okafor ein, die für frischen Wind sorgten und schlussendlich auch die Wende herbeiführten. Zhegrova legte nach einem Dribbling den Ball auf Fabian Frei, dessen abgefälschter Schuss in der 75. Minute im Netz landete.

Der FCB blieb am Drücker und wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit erlöst. Kemal Ademi hatte Noah Okafor angespielt, der nahm den Ball perfekt mit, drehte sich und traf aus 16 Metern genau ins linke Eck. Ein echtes Traumtor. „Es fühlt sich gut an, dass ich nach der Verletzung der Mannschaft helfen konnte. Ich bin sehr glücklich. Es war heute nicht einfach. Nach dem 0:1 haben wir gewusst, dass wir nun eine Schippe drauflegen müssen. Das haben wir getan und deshalb verdient gewonnen“, ließ der strahlende Matchwinner danach wissen.

„Wir lagen in Rückstand und mussten nun etwas machen. Es war ein zähes Spiel. Edon Zhegrova ist schnell und gut im Dribbling. Es war wichtig, hinter die Verteidigung zu kommen, damit noch etwas passiert“, meinte Koller nach dem Schlusspfiff.

Für den FCB geht es im März mit dem Viertelfinale im Schweizer Cup weiter, bereits am morgen, Sonntag, 16 Uhr, steht das Heimspiel in der Super League auf dem Programm. Basel hat den Tabellenachten Xamax Neuenburg zu Gast.

FC Stade-Lausanne-Ouchy – FC Basel 1:2 (0:0). - Tore: 1:0 (63.) Elouet, 1:1 (75.) Frei, 1:2 (90.+2) Okafor. SR: Klossner. Z.: 750.

FC Basel: Nikolic; Widmer, Cömert, Alderete, Riveros; Xhaka, Frei; Stocker (78. Pululu), Zuffi (63. Zhegrova), Bua (65. Okafor); Ademi.

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