FC Basel Nicht geglänzt, aber klar gewonnen

FCB-Mittelfeldspieler Fabian Frei glänzt gegen den FC Zürich mit einem Doppelpack.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Pflicht erfüllt. Mehr nicht! Der FC Basel hat am Dienstagabend im heimischen St. Jakob-Park den Klassiker gegen den FC Zürich in Zeiten von Corona mit einer soliden Vorstellung mit 4:0 (2:0) gewonnen.

Basel (pd/nod). Die Zürcher waren in Abwesenheit von 17 Kaderspielern, die sich in Quarantäne befanden, mit einigen Nachwuchsspielern angereist. Die Gastgeber lösten die Heimaufgabe letztlich souverän, auch wenn die letzten beiden Treffer erst kurz vor Schluss fielen.

Beim Gegner aus Zürich standen mit Soheil Arghandewall, Novem Baumann, Nils Reichmuth und Silvan Wallner vier Spieler in der Startformation, die ihr Debüt in der höchsten Schweizer Spielklasse gaben. Zu seinem Startelfdebüt in der Super League kam zudem Ilan Sauter. Aufgestellt hatte diese Mannschaft Marinko Jurendic, der normalerweise die U21 des FC Zürich trainiert. Verstärkt wurde dieses junge Team durch Antonio Marchesano, Jagne Pa Modou, Marco Schonbächler und José Gonçalves, dieser spielt sonst eigentlich in der Promotion League, war aber bis vor vier Jahren noch in der Major League Soccer und davor auch in der Schweiz beim FC Sion, dem FC St. Gallen und dem FC Thun aktiv gewesen. Mit den Berner Oberländern hatte er auch sechs Spiele in der UEFA Champions League 2005/2006 bestritten.

Einen Startelf-Debütanten gab es mit Tician Tushi auch beim FCB. Er ersetzte den gesperrten Afimico Pululu. Und für den verletzten Raoul Petretta rückte Jasper van der Werff in die Startelf. Ansonsten vertraute Marcel Koller der gleichen Startelf wie beim 3:2-Sieg gegen den BSC Young Boys am vergangenen Samstag.

Wer aber nun ein Schaulaufen von Rotblau erwartet hatte, sah sich schnell getäuscht. Denn die Gäste waren gut organisiert und ließen trotz großem Druck von Rotblau nicht viele Chancen zu. Das lag einerseits an der disziplinierten Spielweise, andererseits auch am aufopferungsvollen Kampf und der großen Laufbereitschaft der Zürcher. Oder anders ausgedrückt: Dem FC Basel fiel in der ersten Viertelstunde in der Vorwärtsbewegung nicht viel ein.

Dann aber war der Bann gebrochen. Fabian Frei traf auf Vorlage Samuele Campos zur Basler Führung. Valentin Stocker war es dann, der in der Schlussphase des ersten Durchgangs auf 2:0 erhöhte.

Nach der Pause häuften sich dann aber die Chancen für den FC Basel. Nun mangelte es an der Effizienz im Abschluss. Etliche hochkarätige Chancen wurden nicht genutzt.

Erst in der Nachspielzeit gelangen dem FCB noch zwei weitere Treffer: Ricky van Wolfswinkel traf in seinem ersten Ligaspiel nach dem Restart nach einem Doppelpass mit Kemal Ademi zum 3:0. Und kurz darauf erhöhte Fabian Frei per Weitschuss auf 4:0. Und was sagte FCB-Trainer Marcel Koller: „Es war für das Torverhältnis und das Selbstvertrauen wichtig, dass wir am Ende noch auf 4:0 erhöhen konnten.“

Tore: 1:0 (14.) Frei, 2:0 (37.) Stocker, 3:0 (90.+2) van Wolfswinkel, 4:0 (90.+4) Frei.

FC Basel: Omlin – Widmer, Cömert (46. Isufi), Alderete, van der Werff; Xhaka (46. Marchand), Frei – Stocker (64. van Wolfswinkel), Campo, Tushi (75. Oberlin); Cabral (46. Ademi).

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