FC Basel Rahmen neuer Co-Trainer

Austausch: Patrick Rahmen (r.), vergangenen Sommer noch beim FC Aarau, plaudert mit Christian Streich. Foto: Archiv/Bähr

Von Mirko Bähr

Basel. „Wir haben zweimal unnötigerweise eine Führung aus der Hand gegeben. Das werden wir analysieren müssen“, lässt Ciriaco Sforza, Chefcoach des FC Basel, nach der Super League-Partie gegen den FC Vaduz wissen. 2:2 hieß es am Ende eines doch enttäuschenden Saisonauftakts (wir berichteten).

Bei dieser von Sforza angesprochenen Analyse wird auch Patrick Rahmen mitwirken. Der Ex-FC Aarau-Trainer ist per sofort zweiter Assistent Sforzas. Der 51-Jährige vervollständigt das Trainerteam um Co-Trainer Daniel Hasler und Torhütertrainer Massimo Colomba.

Nun ist Rahmen also doch noch bei seinem Heimatverein gelandet. Bereits im Sommer 2019 war er schon Thema bei den „Bebbi“. Marco Streller, der damalige Sportchef, wollte Rahmen verpflichten. Er scheiterte mit dieser Personalie. Marcel Koller durfte weitermachen.

Rahmen blieb beim FC Aarau. Dort wurde der gebürtige Basler Mitte Juli dieses Jahres entlassen. Zuvor war er schon als Co-Trainer beim FC Luzern und als Cheftrainer beim FC Biel engagiert gewesen. Von 2011 bis 2015 arbeitete Rahmen auf verschiedenen Positionen beim deutschen Traditionsklub Hamburger SV.

Gestartet hat Rahmen seine Trainerkarriere beim SC Dornach, ehe er von 2004 bis 2011 beim FCB erfolgreich die U18 und die U21 trainierte. Nun ist er wieder zurück am Rheinknie.

„Patrick Rahmen ist die optimale Besetzung für diese wichtige definierte Aufgabe im Trainerstab“, lässt sich FCB-Präsident Bernhard Burgener in einer Medienmitteilung des Vereins zitieren. „Wir haben immer betont, wie entscheidend für uns die Integration eigener Nachwuchskräfte in die ersten Mannschaft ist. Patrick hat diesbezüglich sehr viel Erfahrung und bereits bewiesen – nicht zuletzt beim FC Basel – , dass er in diesem Bereich hervorragende Arbeit leistet.“

Auch Rahmen selbst freut sich: „Für mich ist es eine großartige Gelegenheit für die Rückkehr zu meinem Stammklub. Ich bin sehr glücklich, wieder beim FCB zu sein. Jetzt dabei helfen zu dürfen, unsere Spieler weiterzuentwickeln, ist ein Job, mit dem ich mich zu 100 Prozent identifiziere und bei dem ich meinen ganzen Rucksack einbringen kann.“

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