FC Basel Remis nach schwacher Vorstellung

SB-Import-Eidos
Torwart Heinz Lindner war der Garant für das Unentschieden in Genf. Foto: Hubbs

Basel (pd). Mit einem 0:0 trennten sich der Servette FC und der FC Basel am Donnerstag am vorletzten Spieltag der Super League. Nach einem guten Start baute der FCB stetig ab und musste am Ende froh sein und sich bei Heinz Lindner bedanken, dass er einen Punkt aus Genf mitnahm.

Aufgrund des gleichzeitigen Remis zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys bleibt der FCB auf dem zweiten Rang und kann diesen am Sonntag beim Saisonabschluss gegen den FC Lugano (16.30 Uhr, St. Jakob-Park) aus eigener Kraft verteidigen. Eine Leistungssteigerung wird es gegen die Tessiner aber wohl schon benötigen, um zu punkten.

Für den FCB ging es in Genf darum den zweiten Platz zu halten, während die Gastgeber rechnerisch noch einen Punkt benötigten, um den Klassenerhalt definitiv zu machen. Wie schon beim letzten Heimspiel gegen die Genfer setzte Guillermo Abascal Joelson Fernandes von Beginn an ein.

Der Gäste aus Basel übernahmen zu Beginn die Initiative, presste hoch und hatte in der Startphase deutlich mehr Ballbesitz. Trotz dieser Überlegenheit konnten sich die „Bebbi“ aber keine Chancen erspielen. Einen gefährlichen Abschluss hatte der FCB erst nach gut 20 Minuten zu verzeichnen mit einem Schuss Sebastiano Espositos von der Strafraumgrenze aus, der Ball verfehlte sein Ziel aber knapp.

Wenig später musste Strahinja Pavlovic auf der anderen Seite für Heinz Lindner klären, der nach einem Abschluss Miroslav Stevanovics wohl geschlagen gewesen wäre. Ansonsten spielte sich das Geschehen aber meist im Mittelfeld ab und Strafraumszenen blieben Mangelware.

Im zweiten Durchgangs lagen die Vorteile dann klar bei den Grenats. In der 69. Minute brauchte es eine Glanztat Lindners, um einen Rückstand zu verhindern, nachdem Thimothée Cognat aus kürzester Distanz zum Abschluss kam. Vom FCB kam dagegen erschreckend wenig. Bei einem Schuss von Sergio López aus sehr spitzem Winkel nach knapp 75 Minuten musste Frick das erste Mal eingreifen. Von da an ließen die Gäste immerhin die Bemühung erkennen, wieder einmal in den gegnerischen Strafraum zu kommen und wenig später schloss Darian Males einen Konter mit einem Schuss knapp neben das Tor ab.

Das war aber nur ein kurzes und folgenloses Aufbäumen von Rotblau. Die Basler mussten sogar froh sein, dass Ronny Rodelin kurz darauf die Genfer, freistehend vor Lindner, nicht in Führung brachte, sondern über das Tor schoss.

Servette FC – FC Basel 1893: 0:0. – Tore: Keine. SR: Lionel Tschudi. Z.: 5802.

FC Basel: Lindner – López, Pelmard (70. Katterbach), Pavlovic, Petretta, Xhaka (70. Frei), Burger; Ndoye (82. Kasami), Esposito, Fernandes (56. Males), Szalai (70. Chalov).

  • Bewertung
    0

Umfrage

Putin

Was halten Sie vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs von der Sanktionspolitik gegen Russland?

Ergebnis anzeigen
loading