FC Basel Sehnsucht nach Fans groß

Valentin Stocker geht voran.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Der FC Basel geht als Tabellenzweiter in den 32. Spieltag der Super League. Zu Gast im „Joggeli ist der FC St. Gallen. Wollen die „Bebbi“ weiter im Rennen ums internationale Geschäft bleiben, sollten sie am morgigen Samstag ab 20.30 Uhr gegen die Ostschweizer einen „Dreier“ einfahren.

Von Uli Nodler

Basel. Während Young Boys Bern mit einem Vorsprung von 28 Punkten auf die Konkurrenz längst Meister ist, sitzt dem FCB die Konkurrenz im Nacken. Mit dem dritten Servette Genf (44 Zähler) sind die Basler punktgleich. Mit nur einem Zähler Rückstand ist der FC Lugano Vierter. Und auch Lausanne-Sport darf sich als Fünfter mit 41 Punkten noch Chancen auf Platz zwei oder drei ausrechnen.

Mit zwei Siegen und den letzten beiden Unentschieden ist der FC Basel unter Coach Patrick Rahmen immer noch unbezwungen. So soll es auch bleiben, wenngleich ein Punkt im morgigen Match für den FCB-Coach sicherlich zuwenig ist: „Zwei Unentschieden reichen, morgen wollen wir drei Punkte holen.“

Kapitän Stocker übernimmt Verantwortung

Beim 3:3 in Lausanne am vergangenen Wochenende kamen die Basler mit einem blauen Auge davon. Verantwortlich für den Punktgewinn war der einst suspendierte Kapitän Valentin Stocker. Er übernahm Verantwortung, ging mit gutem Beispiel voran. Erst holte er den Elfmeter raus, dann bereitete er den zweiten Treffer von Arthur Cabral vor, und am Ende erzielte der Flügelmann den 3:3-Ausgleich. Ein Stocker in dieser Form kann Spiele entscheiden.

In der aktuellen Saison wurden Fans bislang nur spärlich oder in den letzten Monaten gar nicht in den Stadien zugelassen. Das soll sich aber mit Beginn der Spielzeit 2021/22 ändern.

Die Swiss Football League (SFL) fordert nämlich in ihrer jüngsten Verlautbarung ab August die volle Auslastung der Stadien.

Noch ist allerdings nicht im Detail klar, was die angekündigten Öffnungsschritte für Großveranstaltungen wie die Spiele der Meisterschaften in den Schweizer Fußball-Ligen im Detail bedeuten. Im vom Bundesrat vorgestellten Drei-Phasen-Modell sollen aber in der letzten Phase, der Normalisierungsphase, die Kapazitätsbeschränkungen vollständig aufgehoben werden.

Somit sollte spätestens ab dieser dritten Phase in den SFL-Stadien wieder Normalität herrschen und ab August die volle Auslastung in den beiden höchsten Schweizer Ligen möglich sein. Auf der Grundlage dieser Information hat das Komitee der Swiss Football League (SFL) entschieden, den Saisonstart um eine Woche auf den Zeitraum vom 23. bis 25. Juli 2021 zu verschieben.

„Es fand eine Abwägung zwischen sportlichen und wirtschaftlichen Interessen statt“, erklärt Claudius Schäfer, CEO der SFL. „Einerseits sind die an den Qualifikationsspielen für die europäischen Wettbewerbe teilnehmenden Klubs bereits auf Spielpraxis angewiesen, andererseits erhöht jede Woche die Chance für die Klubs, mehr Fans zulassen zu können.“

Und die Klubs sind nun dringend darauf angewiesen, wieder vor Publikum zu spielen. „Die Öffnung der Stadien ist aus wirtschaftlicher Sicht überlebensnotwendig. Die Klubs benötigen aus finanziellen und strategischen Gründen dringend die größtmögliche Planungssicherheit, weil in den kommenden Wochen der Verkauf der Saisonkarten für die Saison 2021/22 beginnt“, ergänzt Schäfer. „Die heutige Kapazitätsbeschränkung auf 100 Zuschauerinnen und Zuschauer erachten wir als unverhältnismäßig tief.“

Die Klubs haben bereits im vergangenen Herbst bewiesen, dass sich die erarbeiteten Schutzkonzepte bewähren, weshalb die Rückkehr der Fans in die Stadien rasch umgesetzt werden kann. Zudem sind die Ansteckungsrisiken im Freien sehr klein. Und schließlich geht die SFL davon aus, dass mit dem Fortschritt beim Impfen keine Zugangsbeschränkungen zu den Stadien mehr nötig sein werden.

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