FC Basel Von einem Stillstand kann keine Rede sein

Meldet sich zu Wort: Der CEO der FC Basel 1893 AG, Roland Heri. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Basel (mib). „Bitte, Herr Heusler und Herr Heitz, kommen Sie zurück!“: In den Sozialen Medien ist der FC Basel das Thema Nummer eins in der Fußball-Schweiz. Der Machtkampf zwischen Bernhard Burgener und David Degen sorgt einerseits für viel Frust und andererseits für Häme.

Holding-Themen tangieren operativen Alltag nicht

Viele FCB-Anhänger wünschen sich die alte Führung wieder zurück. Und wenn das nicht klappt, dann zumindest eine schnelle, klare Antwort. Dieser juristische Hickhack schadet dem Verein. Oder doch nicht? Der CEO der FC Basel 1893 AG, Roland Heri, erklärt auf der Internetseite des Klubs, was die aktuelle Situation für den operativen FCB-Alltag bedeutet.

„Themen auf Stufe der FC Basel Holding AG dürfen uns in der täglichen Arbeit nicht beeinträchtigen. In unserem Alltag, was die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die 1. Mannschaft, die Nachwuchs- und Frauenabteilung sowie die Arbeit aller Teams betrifft, nimmt alles seinen gewohnten Gang. Wir haben viele Aufgaben vor uns und bewältigen diese mit größtmöglichem Engagement und viel Leidenschaft für den FCB. Sowohl im administrativen als auch im sportlichen Bereich haben wir viel zu tun – und das packen wir gemeinsam an. Von einer Blockade oder von einem Stillstand ist keine Rede“, erklärt Heri, der davon ausgeht, dass die superprovisorische Verfügung so rasch als möglich behandelt werde.

„Das ganze Geschäft betrifft aber eben die übergeordnete FC Basel Holding AG und tangiert unseren operativen Alltag der FC Basel 1893 AG nicht.

Werden derzeit Transfers hinten angestellt? „Selbstverständlich läuft unsere Planung diesbezüglich ganz normal weiter. Dasselbe gilt generell für das Vertragswesen der ersten Mannschaft und aller weiterer Teams. Auch andere wichtige Anliegen und Projekte werden vorangetrieben, etwa die Saisonkartenplanung 2021/2022. Oder die kommende Generalversammlung des Vereins FC Basel 1893, die wir gemeinsam mit dem Vereinsvorstand am Aufgleisen sind und die hoffentlich dieses Mal trotz Corona wieder physisch durchgeführt werden kann“, meint Heri.

„Wir alle haben eine gemeinsame Aufgabe einzig für den FCB und alle unsere Mannschaften. Zusammen tun wir alles dafür, dass es vorwärts geht. Die Meisterschaften finden weiterhin statt und müssen organisiert werden, der Joggeli-Rasen wird nach wie vor bestens gepflegt, die Nachwuchs- und Frauenteams sowie unser FCB-DreamTeam stehen im Einsatz und werden intensiv betreut.“

Wichtige Anliegen und Projekte werden weiter vorangetrieben

Das bedeute also nichts anderes, als dass alle grundsätzlichen Geschäfts- und Alltagsprozesse uneingeschränkt eingehalten werden könnten. „Und wir halten die Fans weiterhin bestmöglich über unsere Website und über die Social-Media-Kanäle auf dem Laufenden. Wir haben viel zu tun“, so Heri abschließend.

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