FC Basel Wende im Fall van Wolfswinkel

Jubelt weiter für den FC Basel: Ricky van Wolfswinkel (Mitte) bleibt Teamkollege von Valentin Stocker (r.).Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Hin und her: Der FC Basel ist in dieser Zeit doch immer wieder für eine Überraschung gut. Diesmal können sich die Fans indes freuen. Torjäger Ricky van Wolfswinkel bleibt nun doch am Rheinknie. Neu dabei ist dagegen Heinz Lindner, der einen Vertrag bei Rotblau bis 2023 unterschrieben hat.

Von Mirko Bähr

Basel. Vor 13 Tagen gab Ricky van Wolfswinkel seinen Abschied nach drei Jahren bekannt. Garniert wurde der Abgang mit einigen kritischen Äußerungen über den Umgang mit Vereinsangestellten. Jetzt aber die Kehrtwende. Der 31-jährige Niederländer hat einen neuen Vertrag bis Sommer 2022 unterzeichnet. Ins Training ist er gestern eingestiegen.

„Man sagt, der Fußball schreibe Geschichten. Und genau für eine solche sind jetzt auch der FCB und Ricky van Wolfswinkel die Autoren. Für eine Geschichte mit Happy End“, schreibt der Verein in seiner Medienmitteilung.

Stürmer macht den ersten Schritt

Wie ist es dazu gekommen? Wie der FC Basel berichtet, sei der Stürmer, der bisher in 85 Pflichtspielen 35 Tore erzielte, auf den Verein nochmals zugegangen und habe den ersten Schritt getan. „Er schlug nochmals ein Gespräch vor, wozu die Klubleitung sehr gerne bereit war.“ Dass dieser zweite Anlauf zu einem positiven Ende führte, hätte den Spieler und den Klub genauso gefreut, wie auch Trainer Ciriaco Sforza. Der haben schließlich mehrmals betont, dass junge Spieler, mit denen er ja zu arbeiten gedenke, auch erfahrene Profis zur Seite stehen müssten, heißt es weiter.

„Ricky van Wolfswinkel hat sich nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz zu einer wichtigen Stütze für das Team entwickelt. Ich bin froh, dass beide Seiten nicht aufgegeben haben und wir uns jetzt auf einen neuen Vertrag einigten. Es freut mich sehr, dass uns mit Ricky eine echte Persönlichkeit mit seiner aufgestellten und positiven Art erhalten bleibt“, lässt FCB-Präsident Bernhard Burgener wissen.

Und was sagt van Wolfswinkel? „Ich fühle mich mit dem Klub, der Geschäftsführung, der Mannschaft, den Fans und der Region eng verbunden. Insbesondere in meinem schwierigen vergangenen Jahr hat mich der Klub stark unterstützt, für das bin ich ihm dankbar. Umso glücklicher bin ich, dass ich das rotblaue Trikot für weitere zwei Jahre tragen darf.“

Mit Lindner kommt viel Routine ins Team

Ins Torwarttrikot wird ab sofort Heinz Lindner schlüpfen. Der 30-Jährige wechselt wie erwartet zum FCB. Lindner spielte in der vergangenen Saison beim SV Wehen Wiesbaden in der 2. Bundesliga. Der Österreicher unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2023.

Mit Lindner kommt ein erfahrener Keeper, der die Super League kennt. Der gebürtige Linzer und Nationaltorhüter spielte von 2017 bis 2019 beim Grasshopper Club Zürich. Nach dem Abstieg zog es Lindner nach Wiesbaden. Auch die Hessen stiegen ab. Nun kehrt er in die Schweiz zurück.

„Lindner soll mit seiner Erfahrung und seiner aufgeschlossenen Art das Goalie-Team optimal unterstützen und ergänzen. Gerade junge Torhüter profitieren stark von einem erfahrenen Goalie wie Lindner“, macht der Verein deutlich.

„Ich freue mich sehr über die Rückkehr in die Schweizer Liga und dass mir der FC Basel das Vertrauen schenkt. Ich bin überzeugt, dass ich die Mannschaft und natürlich auch das Torhüter-Team beim gemeinsamen Erreichen unserer Ziele unterstützen kann“, lässt Lindner sich zitieren.

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