FC Basel Zahlreiche Chancen, aber keine Tore

FCB-Verteidiger Raoul Petretta zog sich im Heimspiel gegen St. Gallen eine Nackenverletzung zu.                                                                           Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Nichts halbes und nichts ganzes. Obwohl sich der FC Basel und der FC St. Gallen im Verfolger-Duell des 13. Super League-Spieltag einen attraktiven Schlagabtausch lieferten, gab’s am Ende im „Joggeli“ ein für beide Seiten unbefriedigendes 0:0. Das torlose Unentschieden spielte Spitzenreiter Young Boys Bern in die Karten.

Basel (pd/nod). Beide Mannschaften arbeiteten sich viele Chancen heraus, scheiterten aber immer wieder an den starken Torhütern Heinz Lindner auf Seiten der Basler und Lawrence Ati Ziggi bei den Gästen.

Der Tenor der FCB-Spieler nach dem enttäuschenden Auftritt gegen YB am Mittwoch war klar: Es braucht gegen St. Gallen eine Reaktion. Zuvor präsentierte sich der FCB in guter Form: Drei Siege fuhr das Team von Ciriaco Sforza ein. Und gegen die Ostschweizer wollten die Basler unbedingt auf die Siegerstraße zurückkehren. Sforza erwartete einen starken Gegner im „Joggeli“. Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Cheftrainer Peter Zeitler ungeschlagen, die letzte Niederlage datiert vom 1. November im heimischen Stadion gegen einen damals effizienten FCB.

Beim Spitzenspiel am Samstagabend standen Ciriaco Sforza die verletzten Konstantinos Dimitrou, Valentin Stocker, Taulant Xhaka sowie Jorge (siehe unten stehenden Bericht) nicht zur Verfügung. Raoul Petretta kam für Jorge zum Einsatz. Im Vergleich zum Spiel gegen YB spielte zudem Ricky van Wolfswinkel für Afimico Pululu von Beginn an.

Nach 38 Minuten rückte der sportliche Wettbewerb in den Hintergrund: FCB-Verteidiger Raoul Petretta blieb nach einem Kopfball liegen. Ohne Fremdeinwirkung verletzte er sich am Nacken und musste für längere Zeit von

Beide Torhüter glänzen mit tollen Paraden

mehreren Sanitätern gepflegt werden, bevor er vom Feld getragen wurde. Raoul Petretta war jederzeit ansprechbar, musste aber zur Abklärung ins Spital gebracht werden. Ersetzt wurde er von Andrea Padula.

Bis zu diesem Zeitpunkt zeigten der FCB und St. Gallen eine ansehnliche, intensiv geführte Partie. Wie von Ciraco Sforza erwartet, spielten die Gäste von Beginn an stark auf und kamen in der Startphase zu drei guten Chancen. Zweimal parierte Heinz Lindner die Abschlüsse von Boubacar Traore und Basil Stilhart glänzend. Die dritte, aussichtsreiche Möglichkeit gehörte Lukas Görtler, der mit seinem Schuss das Tor nur knapp verfehlte.

Basel kam danach besser ins Spiel. Eingeleitet durch einen Fehler von St. Gallens Torhüter kam Pajtim Kasami zur einer Torchance, verfehlte das Ziel nur um Haaresbreite. Auch Arthur Cabral und Ricky van Wolfswinkel kamen zu Chancen. Cabral kam bei einer Flanke von Silvan Widmer jedoch einen Schritt zur spät, und van Wolfswinkel scheiterte an Ziggi.

Beide Mannschaften knüpften im zweiten Durchgang dort an, wo sie nach den ersten 45 Minuten aufgehört hatten. Diesmal übernahm Basel zunächst das Spieldiktat, Edon Zhegrova scheiterte aber genau so an Ziggi wie Cabral.

Später kamen dann die Gäste wieder zu etwas mehr Anteilen, aber auch FCB- Goalie Lindner zeigte eine überragende Partie und parierte mehrere gefährliche Abschlüsse – unter anderen hatten dabei Boris Babic und Kwadwo Duah das Nachsehen. Tore fielen aber nicht.

Weiter gehts für Basel am kommenden Mittwoch beim FC Luzern. Es ist das letzte Spiel vor einer einmonatigen Winterpause.

Tore: Fehlanzeige.

FC Basel: Lindner – Widmer, Cömert (46. van der Werff), Klose, Petretta (45. Padula) – Frei, Zuffi (46. Marchand) – Zhegrova, Kasami, van Wolfswinkel (78. Pululu) – Cabral.

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