FC Basel Zeitumstellung ist der Gegner

von Michael Hundt
Valentin Stocker (mit Kapitänsbinde) will mit seinen Mitspielern auch in Kasachstan Grund zum Jubel haben. Foto: Grant Hubbs

Siebeneinhalb Stunden Flug. Fünf Zeitzonen Unterschied. Luftlinie 5250 Kilometer Entfernung. Die Profis des FC Basel hatten ein straffes Programm zu absolvieren, wenn sie am heutigen Donnerstag zum vorletzten Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League beim kasachischen Vertreter Qairat Almaty antreten.

von Michael Hundt

Basel/Almaty. Mannschaftskapitän Valentin Stocker sah trotz der langen Reise von Basel in die Hauptstadt Kasachstans bei der Video-Pressekonferenz entspannt aus. Mit einer Chartermaschine waren die Rotblauen am Dienstag nach Almaty aufgebrochen, um so möglichst wenig Reisestrapazen zu verspüren.

Stocker hat in seiner langen Karriere schon einige Reisen unternommen. Der Trip in das größte Binnenland der Welt ist trotzdem etwas Besonderes für den Mannschaftskapitän des FC Basel. „Es ist schon etwas speziell. Ich habe es noch nie erlebt, für ein Spiel so lange unterwegs zu sein“, so Stocker. Der Flug sei aber super gewesen. Die Reise mit einer Chartermaschine hat es möglich gemacht, dass für alle Beteiligten ausreichend Platz zur Verfügung stand.

Die größte Schwierigkeit für Cheftrainer Patrick Rahmen, seinen Stab und die Spieler ist vor allem die Zeitumstellung. Damit das Team den Jetlag so wenig wie möglich spürt, haben die Betreuer am Tagesablauf und dem Rhythmus nichts verändert. Das Frühstück gab es zum Beispiel für die Mannschaft zur Mittagszeit.

Das sportliche Ziel ist eindeutig, auch wenn sich der FC Basel bereits für die K.o.-Runde qualifiziert hat. Damit es in 14 Tagen im St. Jakobspark zum „Endspiel“ gegen Qarabag Akdam um den möglichen Gruppensieg kommt, muss es einen Sieg in Almaty geben. „Ich denke, dass es da keine zwei Meinungen gibt. Wir werden für die drei Punkte alles geben. Wir wollen das große Finale in Basel“, so Stocker, dem aber wie seinem Trainer bewusst ist, dass der FC Basel die letzten vier Partien in drei Wettbewerben nicht gewonnen hat. Hinzu kommt, dass der FCB in den vergangenen zweieinhalb Wochen kein Pflichtspiel mehr absolviert hat.

Für Rahmen ist diese Serie ohne Sieg aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Nach der Pause ist es wichtig, dass wir mit einem Sieg zurückkommen. Wir sind nach wie vor ungeschlagen in der Conference League. Das wird auch so bleiben“, verspricht der Basler Cheftrainer, der alles unternimmt, dass seine Mannschaft in zwei Wochen Gruppensieger wird.

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