FC Basel Zusammenhalt und Ruhe

Wieder vermehrt jubeln wollen Luca Zuffi und die Basler Kicker. Helfen soll unter anderem eine gute Vorbereitung. Foto: Archiv

Basel - Kräftig geschwitzt haben die Kicker des FC Basel am Tegernsee. „Es war ein intensives Trainingslager“, ließ Cheftrainer Marco Koller nach der Rückkehr ans Rheinknie wissen. Nun befindet sich Rotblau in der letzten Phase der Saisonvorbereitung. Und da stehen noch zwei weitere Testspiele an. Jetzt geht um den Feinschliff.

4:2 gegen den SC Kriens, 5:1 gegen den TSV 1860 München und zum Abschluss des Trainingslagers in Rottach-Egern ein 4:0 gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. Die Ergebnisse der drei absolvierten Vorbereitungspartien können sich sehen lassen.

Spiel Nummer vier geht heute, Dienstag, 18 Uhr, in Herzogenbuchsee über die Bühne. Gegner ist der FC Lausanne-Sport. Ehe es am Freitag, 19. Juli, dann beim FC Sion zum Auftakt der neuen Super League-Saison zum ersten Mal um Punkte geht, kommt der deutsche Traditionsklub VfB Stuttgart in den St. Jakob-Park. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 20.15 Uhr.

Test am Samstag gegen den VfB Stuttgart

Das Testmatch ist gleichzeitig das Jubiläumsspiel im Zuge der Feierlichkeiten des 125-jährigen Bestehens des FC Basel. Vom 12. bis zum 14. Juli heißt es im „Joggeli“: „zämmefeschte“. Tickets für diese Partie kosten 12,50 Franken. Kinder im Alter bis zwölf Jahre können das Spiel gratis besuchen, müssen aber im Besitz eines Tickets sein.

Nach den intensiven Trainingseinheiten in Bayern ei es wichtig, dass sich die Spieler erholen würden, hatte Koller angemerkt. Denn in der letzten Phase der Vorbereitung werde aufs Tempo gedrückt. Schließlich soll nach der Kondition nun auch die Spritzigkeit zurückkehren.

„Sehr gute Bedingungen und wunderschönes Wetter “ hätte man vorgefunden. „Es hat alles gepasst, die Spieler haben Gas gegeben und gut mitgearbeitet“, sagte Koller im Interview auf der FCB-Homepage. Mit am Tegernsee weilte auch der neue Sportdirektor Rudi Zbinden. Beobachten und Gespräche führen stand dabei ganz oben auf seiner Agenda. „Ich wollte die Spieler und den gesamten Staff kennenlernen, nachdem ich ja zuletzt etwas auf Distanz gewesen bin“, ließ er wissen. Es gelte, Vertrauen aufzubauen und „meine Vorstellungen kundzutun“.

Klar ist, dass man beim FCB den Kader noch etwas verkleinern wird. Welcher Spieler wird abgegeben, wer erhält nach seiner Rückkehr eine neue Chance? „Darüber werden wir sprechen und uns intensiv auseinandersetzen“, sagte Zbinden.

Ein Name, der da eine Rolle spielen wird, ist Afimico Pululu, der zuletzt an Neuenburg ausgeliehen war und am Tegernsee erkennen ließ, dass die Zeit bei Xamax durchaus eine erfolgreiche war. „Er hat einen Schritt gemacht“, meinte Zbinden. Und Koller ergänzte: „Es macht, Spaß ihm zuzuschauen. Er gibt Gas, marschiert auch vorne weg. Eine Weiterentwicklung ist festzustellen“, so der Trainer über das 20-jährige Talent.

Zbinden selbst, der Marco Streller als Sportchef ablöste, machte derweil deutlich, was sich beim FC Basel ändern muss: „Nur wenn alle mithelfen, werden wir wieder Erfolg haben“, ließ er gegenüber dem SRF wissen. Er forderte Zusammenhalt im Verein. Nur so könne es aufwärts gehen. Der 60-Jährige kennt sich beim FCB bestens aus, war schon Spieler, Co-Trainer und Chefscout des Klubs. Es sei enorm wichtig, Ruhe in die Mannschaft und das Umfeld zu bringen, machte er klar. Und: Nur, wenn alle miteinander arbeiten und zusammenhalten würden, könne es aufwärts gehen.

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