Fischingen AOF-Hock zieht Hunderte an

Ralph Lacher
Akkordeonklänge waren beim AOF-Hock in Fischingen zu hören. Foto: Redaktion05

Mit so einem Andrang hatte man beim Akkordeonorchester Fischingen dann doch nicht gerechnet: Hunderte von Gästen wollten auf dem Rathausplatz mit Speis und Trank versorgt werden.

Von Ralph Lacher

Fischingen. „Wir hatten schon damit gerechnet, dass auch zu unserem Pfingsthock der Andrang groß sein würde“. Das sagte am Pfingstsonntagnachmittag Renate Linder, die Vorsitzende des Akkordeon-Orchester Fischingen (AOF). Die vielen Besucher waren aber dann doch eine Überraschung.

Angesichts der unklaren Wetterlage hatte man schon am frühen Vormittag damit begonnen, ausreichend trockene Sitzplätze in Festzelt und Pavillons zu schaffen. Das Wetter war dann aber doch so schön, dass den ganzen Pfingstsonntag über auch draußen bewirtet werden konnte. Im Zeltinneren hatten die Gastgeber vom Akkordeonorchester eine kleine Bühne aufgebaut, um so verschiedenen Gastvereinen eine ideale Plattform zu bieten.

Mitreißende Spielfreude

Den Auftakt des Pfingsthock-Konzertreigens machte dort das Frühschoppenkonzert des Harmonikaorchester Kandern. Es folgten der Akkordeonverein Wehr und das Akkordeonorchester Weil am Rhein. Mit ihren Vorträgen, bunt gemischt aus volkstümlichen Klassikern über Schlager bis hin zu Songs aus Rock und Pop, machten die Gastformationen nicht nur ihr breites Repertoire und musikalische Qualität deutlich, sondern zeigten auch mitreißende Spielfreude. So interpretierte auch Fischingens Dirigent Dieter Lau das Gehörte, auch die abschließenden Vorträge der Formation „Blue Mus Tang“. In ihrem sehr zufriedenen Blick auf den Pfingsthock vergaß die Vorsitzende am frühen Abend nicht, allen Aktiven, dazu nicht wenigen Passiven und auch anderen, mithelfenden Freunden des Akkordeonorchesters herzlich zu danken. „Ohne die tolle Unterstützung hätten wir den Andrang nicht bewältigen können“, sagte sie.

Sie freute sich auch darüber, dass es keinerlei Murren oder gar Klagen gab wegen der langen Warteschlangen. „Wir konnten nur Selbstbedienung anbieten. Zu servieren hätten wir nicht geschafft“, erklärte die geschaffte, aber hochzufriedene Vorsitzende. Nun freut sie sich auf Mitte Juli, wenn das Dorf sein 1250-jähriges Dorfjubiläum feiert. Dort wird das Akkordeonorchester dann endlich auch selbst sein musikalisches Niveau und Unterhalter-Talent unter Beweis stellen können.

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